Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA geriet das französische Magazin Charlie Hebdo erneut in Kontroverse, weil es auf dem Titelblatt Deschamps satirisierte.

Das Titelblatt dieser Ausgabe von Charlie Hebdo zeigt den französischen Nationaltrainer Didier Deschamps. Wenige Tage zuvor war Deschamps' Mutter Ginette verstorben. Der in Charlie Hebdo veröffentlichte Cartoon zeigt Deschamps, wie er eine Urne mit der Aufschrift „Mama" hält – als wäre es eine Trophäe. Die Bildunterschrift lautet: „Didier Deschamps bringt den Pokal nach Hause." Dies ist eine offensichtliche Anspielung auf das berühmte Lied „Bring the Cup Home" von Vegedream, das zum Symbol des französischen Sieges bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 wurde.

Der Beitrag löste heftige Kritik in den sozialen Medien aus. Viele beschrieben ihn als „niederträchtig", „beschämend" und „schrecklich", während andere ihn als „unnötig grausam" bezeichneten. Zahlreiche Nutzer warfen der Wochenzeitung vor, eine Grenze überschritten zu haben. Auch der französische Fußballverband verurteilte den Cartoon öffentlich. Philippe Diallo, Präsident des französischen Fußballverbandes, sagte: „Dieser Cartoon hat mich schockiert. Solche Inhalte sind für jemanden, der immense Trauer empfindet, unangebracht." Diallo betonte, dass der Verband Meinungsfreiheit vollumfänglich unterstütze, das Cover aber „dennoch respektlos und würdelos" sei.
Nach der Beerdigung seiner Mutter in Frankreich kehrte Deschamps in die Vereinigten Staaten zurück und leitete die Mannschaft bei der ersten Trainingseinheit. Das Training fand auf dem Campus der Bentley University in Waltham, Massachusetts, statt und wurde hauptsächlich von Ersatzspielern besucht, die nicht im Freitagsspiel eingesetzt werden sollten.
Übersetzt von KI.
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