Während der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft gab die brasilianische Legende Ronaldo L'Équipe ein Exklusivinterview, in dem er viele Themen besprach.

Über seinen Zusammenbruch bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1998
sagte Ronaldo: „Was die Krise von 1998 angeht, erinnere ich mich nur daran, dass ich nach dem Mittagessen in meinem Zimmer lag... Als ich aufwachte, waren das Ärzteteam und einige Teamkollegen um mich herum. Später wurde ich zur Untersuchung in eine Klinik geschickt, und die Ergebnisse wurden Zagallo gebracht, der mir dann erlaubte zu spielen."
Hatten Sie damals das Gefühl, spielen zu können?
Ronaldo sagte: „Ich bestand darauf zu spielen! Meine größte Angst damals war, von der Welt als jemand angesehen zu werden, der im letzten Moment zurückschreckte. Ich bereue es nicht, gespielt zu haben, aber ich war damals erst 21, extrem ängstlich und fühlte mich, als wäre ich in einen Schnellkochtopf gesteckt worden, ohne emotionale Unterstützung um mich herum. In den 90er Jahren war psychische Gesundheit noch ein Tabuthema."
Sehr wenige Spieler wie Sie ändern ihren Spielstil nach schweren Verletzungen. Wie sind Sie mit dieser Veränderung umgegangen?
Ronaldo: „In der ersten Hälfte meiner Karriere war ich körperlich sehr stark, ich konnte über weite Strecken mit voller Geschwindigkeit laufen und dann plötzlich abbremsen. Offensichtlich zwangen mich schwere Verletzungen, diesen Stil komplett zu ändern. Meine Knie konnten den explosiven Sprints und den weitreichenden Läufen nicht mehr standhalten. Um weiterhin der Matchwinner zu sein, musste ich alles neu aufbauen."
Ronaldo fuhr fort: „Ich erkannte schnell, dass ich in der ersten Hälfte meiner Karriere falsch trainiert hatte, was mich teuer zu stehen kam. Spätere kontinuierliche schwere Verletzungen und chronische Schmerzen zwangen mich, frühzeitig in Rente zu gehen (2011, mit 34). Aber 2002 war ich tatsächlich in meiner effizientesten Phase. Ich konnte immer noch präzise Beschleunigungen ausführen, genauere Schüsse abgeben und meine körperliche Energie besser verteilen."
Sie waren Teil der großen brasilianischen Mittelstürmer-Tradition, mit Romário vor Ihnen und Adriano nach Ihnen... Jetzt bringt Brasilien diese Art von Stürmer nicht mehr hervor. Wie erklären Sie das?
Ronaldo sagte: „Die Fußballtaktiken haben sich geändert, und wir können nicht erwarten, dass die neue Generation die von früheren Generationen definierten Spielstile vollständig nachahmt. Zum Beispiel müssen moderne Stürmer mehr ohne Ball arbeiten, was die individuellen Eigenschaften der alten ‚Tormaschine' grundlegend verändert. Ganz zu schweigen vom übermäßigen Druck, der auf die Spieler ausgeübt wird, was sich direkt auf die psychische Gesundheit auswirkt. Ich muss jedoch zugeben, dass wir in Brasilien damit anfangen müssen, diese Art von produktiven, torgefährlichen Stürmern wieder zu kultivieren und zu schützen."
Übersetzt von KI.
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