Laut Sport hat Álvarez in diesem Sommer einen Transfer angefordert, und sowohl Atlético Madrid als auch Simeone gehen davon aus, dass er den Verein verlassen wird.

Für Atlético Madrid war Álvarez' öffentliche Transferanfrage in diesem Sommer, die nach dem Spiel Argentiniens gegen Österreich erfolgte, keine Überraschung. Er erklärte damals deutlich: „Die beste Option für alle ist ein Transfer; ich möchte meinen Traum verwirklichen." Dies war faktisch eine öffentliche Bestätigung von etwas, das längst kein Geheimnis mehr war.
Tatsächlich hatte sich Álvarez bereits mit der sportlichen Leitung von Atlético Madrid getroffen und intern seinen Wunsch geäußert, nicht mehr im Metropolitano spielen zu wollen. Der Journalist Rubén Uría enthüllte vor zwei Wochen in der Sendung „Onze" von Esport3, dass Álvarez seine Absicht mitgeteilt hatte, den Verein zu verlassen, und dass Barcelona seine erste Wahl ist.
Álvarez nannte Barcelona in der Mixed Zone nicht, aber die Aussage „Ich möchte meinen Traum verwirklichen" war deutlich. Und bei seinem Treffen mit Atlético Madrid erwähnte er Barcelona. Somit liegen alle Karten auf dem Tisch, und alle Parteien zeigen in dieselbe Richtung: der Spieler muss verkauft werden.
Eine weitere Frage ist, wie und wohin er verkauft werden soll – also der Preis und das Ziel. Keine dieser Variablen arbeitet Barcelona in die Hände. Atlético-Sportdirektor Mateu Alemany weiß, dass der Verein eine Transferlösung für Álvarez finden muss, möchte aber keinen direkten Konkurrenten um den La-Liga-Titel stärken und bevorzugt daher einen Verkauf an einen ausländischen Verein.
Finanziell ist Atlético Madrid auch der Ansicht, dass Barcelona nicht über ausreichende Mittel verfügt, um ein solches Geschäft zu tätigen. Barcelonas erstes Angebot wurde nicht einmal ernsthaft geprüft, da Atlético Madrid es für viel zu niedrig befand.
Dennoch steht fest, dass der argentinische Stürmer das rot-weiße Trikot nicht weiter tragen wird. In diesem Zusammenhang gehört Diego Simeone zu denjenigen, die auf eine Lösung durch einen Transfer drängen.
Wie Sport vor einem Monat berichtete, möchte der Atlético-Trainer keinen Spieler in seinem Kader haben, der nicht zu 100 % engagiert ist. Nachdem Álvarez öffentlich seinen Weggang gefordert hat, hat sich Simeones Haltung, falls es vorher noch eine Möglichkeit zur Kurskorrektur gab, nun verfestigt.

Offensichtlich wird der argentinische Trainer die vom Verein gefundene endgültige Lösung nicht beeinflussen, aber er hat ein Mitspracherecht und eine Rolle bei der Mannschaftsaufstellung. Er möchte diesen Stürmer nicht mehr sehen. Simeone fordert volles Engagement von allen Spielern, und die öffentliche Aussage von „La Araña" ist ein Wendepunkt für ihn, da sie ein internes Problem zu einem öffentlichen Streit gemacht hat, an dem er sich nicht beteiligen will.

Simeone wird keine weitere Zeit und Energie aufwenden, um Álvarez zu überzeugen. Wenn der Spieler gehen möchte, steht ihm die Tür zur Umkleidekabine von Atlético Madrid vollständig offen.
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