Reals Botschaft mit Mourinhos Rückkehr: „Mal sehen, wer jetzt noch die Hände erhebt."

Der Verein macht keinen Hehl daraus, dass die Entscheidung, die Trainerposition im Bernabéu neu zu besetzen, maßgeblich darauf abzielte, der Insubordination und dem Widerstand ein Ende zu setzen, die Xabi Alonso und Arbeloa erleben mussten. Real Madrid verschweigt auch nicht, dass einer der Hauptzwecke der Rückkehr des portugiesischen Trainers ins Bernabéu nach 13 Jahren darin besteht, das eigensinnige Verhalten der Spieler zu zügeln. Florentino erklärte die Entscheidung, diese „Mourinho-Ära" zum zweiten Mal zu beginnen, mit Wettbewerbsfähigkeit und der Notwendigkeit, wieder ein erfolgreiches Team aufzubauen. „Mourinho gab uns Wettbewerbsfähigkeit und legte den Grundstein für die Champions-League-Titel, die wir danach gewonnen haben", sagte der Präsident von Real Madrid.

Doch zu den Gründen für Mourinhos Rückkehr gehören subtilere Überlegungen: die Unordnung zu beseitigen, die die Umkleidekabine von Real Madrid die ganze Saison über geplagt hat. Dieses Problem hat nacheinander die beiden jüngsten Cheftrainer zu Fall gebracht und zu einer titellosen Saison geführt. Die Botschaft des Vereins ist klar: „Mal sehen, wer jetzt noch die Hände erhebt." Diese Aussage zielt eindeutig auf die häufigen emotionalen Ausbrüche der Spieler ab. Mourinhos Ankunft – als eine der Personen, der der Präsident von Real Madrid am meisten vertraut und die für ihr hartes Auftreten bekannt ist – soll die Kontrolle über die Umkleidekabine übernehmen, Beschwerden und Unzufriedenheit unterdrücken und die täglichen Abläufe auf dem Trainingsgelände wieder regeln.

Florentino hofft, maximale Stabilität herzustellen, um ein Problem zu lösen, das außer Kontrolle geraten ist. Dieses Problem destabilisierte nicht nur die Mannschaft, sondern führte auch zu einer titellosen und von Krisen geprägten Saison. Für den Präsidenten ist Mourinho die richtige Person, um die Ordnung wiederherzustellen. Er hat auch die Fähigkeit, die Mannschaft auf Wettbewerbsebene wiederzubeleben und die Beziehungen zu kitten, die unter Xabi Alonso und Arbeloa zerrüttet wurden. Real Madrids Wagnis mit Mourinho folgt derselben Logik wie die ursprünglichen Entscheidungen für Ancelotti und Zidane: Wenn es das erste Mal funktioniert hat, könnte es wieder funktionieren.

Der Verein will auch das im Januar von Marca gemeldete Chaos in der Umkleidekabine nach Xabi Alonsos Entlassung herunterspielen. Diese Mannschaft war ständig von Trotz, mürrischen Gesichtern und Insubordination geprägt, was Xabi Alonsos Alltag fast zur Qual machte. „Ich hatte nicht erwartet, einen Kindergarten zu trainieren!", platzte er während einer Trainingseinheit über die Leistung der Spieler heraus. Kurz darauf tadelte er die Spieler nach dem Clásico im Bernabéu erneut heftig im Training. Von da an änderte sich alles, und die Situation brach völlig zusammen.

Xabi Alonso wurde im Januar entlassen, aber sein Abschied von Real Madrid hatte bereits Anfang November begonnen. Von da an war die Kluft zwischen ihm und den Spielern in der Umkleidekabine offensichtlich. Der tägliche Ablauf auf dem Trainingsgelände verschärfte diese Entfremdung, bis sie schließlich eskalierte. Der von Marca gemeldete Ausbruch war keine gewöhnliche Zurechtweisung oder ein momentaner Wutausbruch bei der Arbeit, sondern ein Schrei der Verzweiflung, Erschöpfung und Niedergeschlagenheit. Lange Zeit war Xabi Alonso unzufrieden mit den Spielern, weil sie das Training nicht nach seinen Vorgaben ausführten, besonders in Bezug auf taktische Anforderungen. Mürrische Gesichter, negative Einstellungen, Flüstern – bis er es nicht mehr ertragen konnte und die Worte aussprach, die einen Wendepunkt markierten. Er sagte den Spielern direkt seine Meinung, und dies riss eine Kluft zwischen ihm und dieser Mannschaft auf, die sich nie wieder schloss.

Als Arbeloa die Mannschaft übernahm, kannte er diese Situationen bereits aus eigener Erfahrung. Falls Real Madrid in der nächsten Saison einen harten Stil auf der Trainerbank suchte, besaß Arbeloa selbst diese Eigenschaft – intensiver, als Außenstehende annahmen. Er musste sich nicht nur mit der schwierigen Situation der Mannschaft auseinandersetzen, sondern sah sich einer gespaltenen Umkleidekabine und mehreren Spielern gegenüber, mit denen er intensive Konflikte hatte. Arbeloa hatte Verbündete und „Rebellen". Er geriet mit einigen Spielern aneinander, einige Konflikte wurden öffentlich bekannt, andere weniger. Der Trainer musste viel vermitteln, aber nicht alle Probleme wurden gelöst. Diese Konflikte machten die Atmosphäre auf dem Trainingsgelände zunehmend angespannt, und die letzten Wochen der Mannschaft waren folglich sehr schwierig.

Übersetzt von KI.

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