Laut talkSPORT hat Boston eine Entscheidung getroffen, die gegen die FIFA-Anforderungen für Gastgeberstädte verstößt.

Die FIFA schreibt vor, dass alle Gastgeberstädte Fanfeste für jedes Spiel des Turniers organisieren und betreiben müssen. Obwohl im Bostoner Stadion noch zwei FIFA-Weltcup-Spiele ausgetragen werden, hat die Stadt ihr Fanfest geschlossen.
Boston erklärte in einer Mitteilung: „Während der Gruppenphase versammelten sich Fans aus der ganzen Welt in der Innenstadt von Boston, um die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zu feiern. Dieser wunderbare Sport hat erneut seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Nationalitäten zu vereinen. Die Zahlen: über 155.000 Fans aus mehr als 108 Ländern, 43 Live-Spiele, 109 Tore und ein unvergessliches FIFA World Cup Boston Fan Fest 2026. Wir danken allen, die ihre Leidenschaft und Energie eingebracht haben – alles hat unsere Erwartungen übertroffen. Dieses Kapitel mag zu Ende sein, aber die Reise zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ist noch nicht vorbei!"
Die Entscheidung hat Unzufriedenheit bei vielen Bostoner Bürgern ausgelöst. Ein Einwohner kommentierte: „Als Gastgeberstadt ist das schade. Fanzonen in anderen Städten fassen 30.000 bis 40.000 Menschen." Ein anderer sagte: „Das ist empörend, besonders in einer Stadt mit starker Playoff-Kultur. In den K.o.-Runden wird es nur spannender." Ein weiterer Kommentar: „Organisieren diese Events Leute, die noch nie Fußball gesehen haben? Jeder muss am nächsten Morgen zur Arbeit, aber die FIFA-Weltmeisterschaft findet direkt hier statt – das ist eine einmalige Gelegenheit."
Obwohl die FIFA offizielle Fanzonen vorschreibt, trägt sie wenig zu deren Betrieb bei. Der Weltfußballverband behält Haupteinnahmequellen wie Sponsoring, Merchandising und Medienrechte, während die täglichen Betriebskosten – laut Fortune Magazine etwa 1 Million Dollar pro Tag – bei lokalen Steuerzahlern und Organisationskomitees liegen. Aufgrund dieser hohen Kosten verkürzte Boston sein Fanfest auf 16 Tage, weniger als die Hälfte der Turnierdauer. Andere Städte passten ebenfalls ihre Pläne an: New Jersey sagte sein geplantes Fanfest im Liberty State Park ab und veranstaltete stattdessen kleinere Gemeinschaftsevents mit 5 Millionen Dollar Förderung. Toronto und Los Angeles führten Eintrittsgebühren von 10 bis über 120 Dollar ein, um millionenschwere Defizite zu decken.
Bostons Turnier zog große Aufmerksamkeit auf sich, besonders durch schottische Fans. Zehntausende Schotten überquerten den Atlantik, um Steve Clarkes Team anzufeuern – Schottlands erste Weltcup-Teilnahme seit 28 Jahren. Schottland besiegte Haiti im Boston Stadium mit 1:0, schied aber nach zwei weiteren Niederlagen aus. Schottische Fans „übernahmen" auch den Fenway Park, die Heimat der Boston Red Sox, und hielten Bars so beschäftigt, dass diese Notbestellungen aufgeben mussten.
Während die zentralen Aktivitäten am City Hall Plaza beendet sind, bleibt die FIFA-Weltcup-bezogene Infrastruktur aktiv. Am 29. Juni finden dort Deutschland gegen Paraguay im Achtelfinale und später ein Viertelfinalspiel statt.
Übersetzt von KI.
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