Nachdem Deutschland von Paraguay eliminiert worden war, kritisierte Hamann Deutschlands Cheftrainer Nagelsmann scharf. Nach Hamanns Ansicht sollte der deutsche Cheftrainer die Hauptverantwortung tragen.

Als Experte für RTÉ Sport erklärte Hamann: „Ich denke, Teamgeist entsteht durch Teamzusammenhalt, gutes Miteinander und das Vertrauen, dass deine Mitspieler für dich da sind, wenn du sie brauchst. Aber mein Gefühl ist, dass dies unter diesem Trainer nie erreicht wurde.“
Hamann fuhr fort: „Sie hatten ein paar ordentliche Leistungen, aber im Durchschnitt war die Leistung enttäuschend. Das war bei der EM so, das war in der WM-Qualifikation so, und jetzt ist es bei der WM so. Sie sagen immer: ‚Die Atmosphäre im Trainingslager ist super‘ – es ist leicht, nette Dinge zu sagen, aber man muss es auf dem Feld beweisen!“
Anschließend eskalierte Hamanns Kritik auf eine grundsätzlichere Ebene: „Offensichtlich liegt das Problem beim Trainer. Es ist die Aufgabe des Trainers, die Jungs zu einem Team zu vereinen. Aber er ist jemand, der selten Spiele ansieht. Er war nicht einmal in Mailand, um Bisseck (der bei Inter Mailand spielt) zu beobachten – ein Spieler, den er zur Weltmeisterschaft hätte mitnehmen sollen. In den letzten zweieinhalb Jahren war er nie in Brentford, um Schade zu beobachten, einen Spieler, der letzte Saison 10 Tore erzielte. In der Bundesliga schaut er sich wahrscheinlich nur ein oder zwei Spiele im Monat an.“
Hamann warf Nagelsmann auch eine extrem unzureichende Vorbereitung vor: „Es gab ein Champions-League-Spiel von Real Madrid (an dem er nicht teilnahm). Im Januar dieses Jahres gab es den Afrika-Cup, wo er die Elfenbeinküste oder andere potenzielle Gegner hätte beobachten können, aber er ging nicht hin. Und es gab die Klub-Weltmeisterschaft mit Spielen in diesen Stadien, wo man sich vorher mit der Umgebung hätte vertraut machen können. Portugals Trainer Martinez kam, Englands Trainer Tuchel kam, sogar Frankreichs Trainer Deschamps, der über sechzig ist (Anmerkung: Hamann hat sich geirrt, Deschamps ist 57), blieb drei Wochen hier. Wer nicht kam? Unser Trainer.“
Schließlich zog er eine vernichtende Bilanz: „Deshalb habe ich kein Mitleid mit ihm. Ich denke, er und dieses Team haben bekommen, was sie verdient haben.“ Mit diesem historischen frühen Ausscheiden aus der Weltmeisterschaft nehmen die Fragen und Kritikpunkte an den Nationaltrainer rapide zu.
Übersetzt von KI.
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