Berichten der La Gazzetta dello Sport zufolge wurden der Präsident von Udinese Calcio, Soldati, und der Vizepräsident Campoccia im Fall des Mandragora-Transfers angeklagt, und der Verein muss ebenfalls mit einer Geldstrafe rechnen. Das Urteil soll am 15. September fallen.

Udinese Calcio-Präsident Franco Soldati und Vizepräsident Stefano Campoccia müssen im Fall des Mandragora-Transfers mit einer zweijährigen Haftstrafe rechnen, die von der Staatsanwaltschaft beantragt wurde. Die Staatsanwaltschaft von Udine stellte diesen Antrag bei der Voranhörung vor dem Ermittlungsrichter am Gericht von Udine. Die Staatsanwaltschaft beantragte außerdem eine Geldstrafe von 500.000 Euro für Udinese Calcio, wobei es in dem Fall um verdächtige Kapitalgewinne aus dem Transfer von Mandragora von Juventus Turin geht. Der Mittelfeldspieler spielt jetzt für AC Florenz.

Fakten

Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Juventus Turin und Udinese Calcio im Jahr 2018 eine Vereinbarung über den Transfer des Spielers getroffen haben, mit Klauseln, die besagen, dass Juventus Turin eine Rückkaufoption für 20 Millionen Euro hatte. In Wirklichkeit enthielt die Vereinbarung zwischen den beiden Vereinen eine unwiderrufliche obligatorische Rückkaufpflicht für den Turiner Verein. Mandragora kehrte zwei Jahre später zu Juventus Turin zurück, und diese Operation soll Udinese Calcio Kapitalgewinne von über 3 Millionen Euro eingebracht haben, wodurch sie über 400.000 Euro an Körperschaftsteuer hinterzogen haben.

Anschuldigungen

Den beiden Führungskräften und dem Verein werden Fälschung von Unternehmensinformationen, betrügerische Erklärungen und die Umgehung der Körperschaftsteuer vorgeworfen. Die Verteidigung von Campoccia beantragte einen Freispruch mit der Begründung, dass die Fakten nicht existieren. Der Fall gegen Soldati und Udinese Calcio wird am 15. September verhandelt, wobei ebenfalls ein Urteil erwartet wird. Auf sportrechtlicher Ebene haben der friaulische Verein und die beiden Führungskräfte im vergangenen Januar eine Vergleichsvereinbarung mit dem FIGC-Gericht getroffen, wobei sowohl die Führungskräfte als auch der Verein jeweils mit 10.700 Euro bestraft wurden.

Übersetzt von KI.

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