Am 30. Juni, nachdem er von Brasilien eliminiert worden war, wurde der japanische Spieler Ayase Ueda interviewt.

Beim Schlusspfiff brach der japanische Nationalstürmer Ayase Ueda auf dem Rasen zusammen. Er bedeckte sein Gesicht mit einem Handtuch und konnte lange Zeit nicht aufstehen. Das Team drängte stark gegen den Turnierfavoriten Brasilien, konnte aber letztendlich keinen Sieg erringen, und eine Flut von Groll und Bedauern strömte in sein Herz.
In diesem FIFA WM Achtelfinale traf Japan auf Brasiliens zwei Weltklasse-Innenverteidigerpaare – Marquinhos von Paris Saint-Germain und Gabriel von Arsenal. In der ersten Halbzeit fand Ayase Ueda nie einen komfortablen Angriffsrhythmus und konnte keine effektiven Torchancen herausspielen.
„In der ersten Halbzeit habe ich überhaupt nicht meinen Rhythmus gefunden. Mein eigenes Tempo und der Spielstil der gegnerischen Verteidiger passten überhaupt nicht zusammen. In der zweiten Halbzeit habe ich versucht, verschiedene Angriffsmethoden anzupassen, und diese Anpassung hatte eine gewisse Wirkung.“
In der zweiten Halbzeit änderte er seine Herangehensweise an die Ballannahme und fungierte allmählich als Angriffspivot im vorderen Feld. In der 64. Minute des Spiels kontrollierte er den Ball ruhig, drang in den Strafraum ein und feuerte einen wuchtigen Rechtsschuss direkt auf den Torhüter ab, der das Tor nur knapp verfehlte.
Nachdem Japan in Führung gegangen war, verteidigten sie lange Zeit passiv. Doch Ueda sagte, er habe die ganze Zeit über nicht die Fassung verloren: „Ich war mental bereits auf eine lange Phase der standhaften Verteidigung vorbereitet. Durch Ungeduld im Konter erwischt zu werden, ist die schlimmste Situation, und ich habe immer wieder mit meinen Teamkollegen gesprochen, um ruhig zu bleiben.“
Doch Brasilien änderte in der zweiten Halbzeit plötzlich seine Taktik, und die Situation auf dem Feld kehrte sich sofort um. „Die Formation und die taktischen Ideen des Gegners änderten sich komplett, und wir konnten uns nicht rechtzeitig anpassen, wodurch wir ein Gegentor kassierten.“ Er erklärte offen, dass Brasiliens kontinuierliche Flankenangriffe eine Schwäche sind, die das gesamte japanische Team dringend beheben muss.
„Selbst für erstklassige, starke Teams gilt: Wenn sie einfache und effektive Flanken von den Außenbahnen liefern können, ist das die Angriffsstrategie, die Japan am meisten fürchtet. Dieses Problem wird uns noch lange begleiten; selbst wenn sich unser eigenes Niveau weiter verbessert, wird die Schwierigkeit, Flanken zu verteidigen, nur zunehmen, wenn wir auf Weltklasse-Teams treffen.“
Trotz der Niederlage war Ayase Uedas Beitrag zu diesem Turnier unersetzlich. Vor vier Jahren bei der FIFA WM in Katar spielte er nur die erste Halbzeit in einem Rotationsspiel gegen Costa Rica. Um seine persönlichen Fähigkeiten zu verbessern, wechselte er 2023 zu den Eredivisie-Giganten Feyenoord und wuchs auf der europäischen Bühne stetig. In dieser Saison gewann er den Goldenen Schuh der Eredivisie und etablierte sich bei dieser FIFA WM fest als Hauptstürmer, wobei er alle vier Gruppenspiele bestritt; er erzielte zwei Tore gegen Tunesien und führte Japan als Ass der Mannschaft in die K.-o.-Phase.
Gerade weil er die schwere Verantwortung des Asses trug, war die Niederlage gegen Brasilien für ihn besonders schmerzhaft: „Ich hätte das Team zum Sieg führen sollen, aber ich habe diese Mission heute nicht erfüllt.“ Seine Identität und die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet, sind heute grundlegend anders als vor vier Jahren.
„Ob es meine eigene Leistung auf dem Spielfeld ist, meine Emotionen nach dem Spiel oder der psychologische Druck, den ich vor dem Spiel verspürte – alles ist völlig anders als zuvor.“
Übersetzt von KI.
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