Am 30. Juni, nach der Niederlage gegen Brasilien, wurde der japanische Spieler Shuto Machino interviewt.

Dies war Machinos zweiter FIFA-Weltpokal-Einsatz, doch sein erstes tatsächliches Spiel – zuvor hatte er siebenmal auf der Ersatzbank gestanden.
In diesem Spiel wurde Shuto Machino in der 78. Minute für Junya Ito eingewechselt und spielte als rechter Flügelspieler mit vollem Einsatz.
Doch kurz vor der Verlängerung erzielte Brasilien in der Nachspielzeit das entscheidende Tor und besiegelte Japans Niederlage.
Nach dem Spiel sagte er niedergeschlagen: „Es ist schwer, ein solches Ergebnis zu akzeptieren. Das war kein Spiel, bei dem ich sagen kann: ‚Wir haben gut gespielt.' Alles, was ich fühle, ist Frustration."
Nach Machinos Einwechsel nahm Brasiliens Offensive merklich zu. Cheftrainer Hajime Moriyasu hatte ihm folgende Anweisungen gegeben: „Wenn der gegnerische Flügelspieler nach innen zieht, decke das Zentrum ab und dringe nach vorne vor, nachdem du diagonal angespielte Bälle erhältst. Setze fort, was Junya Ito und die Spieler vor dir begonnen haben."
Doch Machino räumte auch ein: „Ich wollte den Bemühungen meiner Teamkollegen, die vor mir auf dem Platz standen, gerecht werden, aber mir gelang es nicht. Dafür schäme ich mich und bin frustriert."
Seine Nominierung war bereits ungewöhnlich – bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften wurde er als Ersatz für einen verletzten Spieler kurzfristig aufgeboten.
Nachdem Kapitän Wataru Endo wegen einer Verletzung am linken Fuß ausfiel, stieß Machino am 11. Juni – zwei Tage vor Turnierbeginn – zum Team und flog sofort zur Vorbereitung in die USA.
Doch am Tag vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Tunesien fühlte er sich unwohl und schaffte es letztendlich nicht in den Spieltagskader – eine turbulente Reise bis dahin.
Erst im Spiel gegen Brasilien spielte er sein erstes FIFA-Weltpokal-Spiel.
Die Nummer 6 auf seinem Trikot ist lange mit Wataru Endo verbunden. Dazu sagte er: „Ob Wataru Endo, Minamino, Maya Yoshida oder Takefusa Kubo – mir ist das Gewicht bewusst, das hinter diesen Trikots steckt. Gerade deshalb habe ich mit ganzer Kraft gekämpft."
Nach dem Spiel resümierte er: „Es ist schwer, nach so einem Ergebnis Positives zu sagen. Aber unser Team hat bis zum Schluss mit exzellenten Spielern und unter exzellentem Trainerstab gekämpft – daran gibt es keinen Zweifel. Ich wollte allen unbedingt den Sieg bringen. Ich habe alles gegeben, aber das Ergebnis fehlte, was sehr bedauerlich ist."
Am Ende des Interviews wiederholte er leise: „Ich bin wirklich, wirklich frustriert."
Übersetzt von KI.
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