Web-Berichten zufolge erklärte Kamada, dass Japan den Gesamtwert des japanischen Fußballs steigern müsse, wenn es um den FIFA-Weltmeistertitel kämpfen wolle.

"Fußball muss Japans Nationalsport werden..." Nach Japans Niederlage gegen Brasilien reflektierte der japanische Mittelfeldspieler Kamada über die wahre Bedeutung dieser Aussage. Der 29-jährige Crystal-Palace-Spieler stand bei allen 4 Spielen der FIFA-Weltmeisterschaft in Nordamerika in der Startelf und erzielte 2 Tore. Er betonte, dass zur Erreichung eines Weltmeistertitels der Gesamtwert des japanischen Fußballs gesteigert werden müsse.

Japan verlor in der K.-o.-Phase mit 1:2 gegen Brasilien. Kamada traf in zwei aufeinanderfolgenden Gruppenspielen – gegen die Niederlande in der ersten Partie und gegen Tunesien in der zweiten – und übernahm dabei eine wichtige offensive Rolle. Gegen Brasilien musste er jedoch aufgrund von Beschwerden am rechten Adduktor frühzeitig das Feld verlassen. Kamada verfolgte das Spielende von der Seitenlinie aus, womit seine zweite FIFA-Weltmeisterschaft zu Ende ging.

In einem Interview nach dem Spiel äußerte Kamada seine Gedanken. Er sagte: "Damit Japan in Zukunft die FIFA-Weltmeisterschaft wirklich gewinnen kann, müssen wir kontinuierlich den Wert japanischer Spieler für den japanischen Fußball unter Beweis stellen. Fußball muss Japans Nationalsport werden; wenn wir das nicht schaffen, glaube ich wirklich nicht, dass wir die Meisterschaft gewinnen können." Am folgenden Tag erläuterte Kamada die Bedeutung dieser Worte näher.

Kamada erklärte: "Japan hat ein Problem, da viele verschiedene Sportarten populär sind. Welche Sportart auch immer bei großen Veranstaltungen erfolgreich ist, dorthin verlagert sich die öffentliche Aufmerksamkeit. Außerdem gibt es in Japan viele andere kulturelle Unterhaltungsformen wie Varieté-Shows, Schauspieler und Idole."Als er den Unterschied zu den weltweiten Top-Fußballmächten erörterte, sagte er:

Kamada sagte: "In Ländern wie Brasilien und Argentinien, die den Titel anstreben, steht Fußball wirklich an erster Stelle. Wenn man sich jüngere Altersgruppen anschaut, gehen talentierte Athleten alle in den Fußball und konkurrieren dort. Japans Talente sind über verschiedene Sportarten verteilt, daher ist das grundlegende Niveau von Anfang an unterschiedlich."

Nach der Niederlage gegen Brasilien bei der FIFA-Weltmeisterschaft erlebte Kamada die Atmosphäre einer Fußballgroßmacht.

Kamada sagte: "Weil Brasilien schon so lange mit Leidenschaft beim Fußball dabei ist, ändert sich die Stadionatmosphäre komplett. Als die brasilianische Mannschaft nur zum Aufwärmen herauskam, explodierte das ganze Stadion regelrecht. Letztendlich haben wir in Bezug auf historische Tradition immer noch eine riesige Lücke."

Kamada glaubt jedoch, dass diese Lücke überwindbar ist. Aus diesem Grund war Japans Ausscheiden im Achtelfinale besonders frustrierend für ihn, da dieses Turnier eine Gelegenheit für Veränderungen hätte sein können.

Kamada sagte: "Ich glaube, solange wir den Wert des japanischen Fußballs auf der Weltbühne erhöhen, können wir Stück für Stück etwas ändern. Wenn wir gute Ergebnisse erzielen, könnten weitere Veränderungen folgen. Ich wollte das wirklich auf dem Platz beweisen und war zuversichtlich, dass ich es könnte."

Im ersten Gruppenspiel gegen die Niederlande erreichte Kamada sein 50. Länderspiel für die Nationalmannschaft. Bei dieser FIFA-Weltmeisterschaft kam er insgesamt auf 53 Einsätze. Das Trikot der japanischen Nationalmannschaft 53 Mal zu tragen, empfand er als bedeutsam. Moriyasus Tränen während der Nationalhymne waren zum Thema geworden, und Kamada sagte: "Ich kann dieses Gefühl verstehen."

Kamada sagte: "Tatsächlich vergießen einige Spieler Tränen. Wenn man die Nationalhymne hört, ist das wirklich ein tiefgreifender Moment, und man spürt immensen Stolz, als japanischer Nationalspieler zu kämpfen." Aber inwieweit kann Japan im Vergleich zu anderen Ländern wirklich Stolz auf seinen Fußball sein? Kamada äußerte auch Bedauern darüber, dass sie diese Leidenschaft noch nicht vermitteln konnten.

Kamada sagte: "Wir müssen durch unsere Ergebnisse erreichen, dass die Fans genauso empfinden. Japan ist eine Inselnation und nicht nah an anderen Ländern, daher können wir, wenn wir gegen andere Länder spielen, persönlich spüren, wie stolz deren Fans auf ihr eigenes Land sind. Es besteht kein Zweifel, dass Brasilien in dieser Hinsicht wirklich beeindruckend ist. Damit wir das auch erreichen können, hoffe ich, dass wir in unseren täglichen Bemühungen weiterhin hart arbeiten."

Kamada hat tiefgreifend die Schwierigkeit erkannt, die FIFA-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Er reflektiert über den Weg zum Weltmeistertitel nicht nur aus der Perspektive sportlicher Leistungen auf dem Platz, sondern auch aus der Perspektive einer Verbesserung der Gesamtkultur und des Wertes des japanischen Fußballs.

Übersetzt von KI.

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