Beijing Time (UTC+1) 1. Juli: Laut Manchester Evening News hat Manchester United sich geweigert, Aufschläge für die Verpflichtungen von Elliot Anderson und Matheus Fernandes zu zahlen.

Manchester United bewertet Spieler nun streng nach eigenen Maßstäben, was in vielerlei Hinsicht lobenswert ist. Der Verein hat eine klare Preisvorstellung und ist nicht bereit, leicht Zugeständnisse zu machen. Manchester United zog sich aus dem Rennen um Elliot Anderson zurück, nachdem Manchester City eine neunstellige Summe bot. Nachdem Tottenham Hotspur sich bereit erklärt hatte, 85 Millionen Euro für Matheus Fernandes zu zahlen, entschied sich Manchester United erneut, nicht nachzugeben.

Allerdings spielen auch persönliche Faktoren eine Rolle. Anderson hat deutlich gemacht, dass er zu Manchester City wechseln möchte, und Fernandes scheint ebenfalls nicht vollständig davon überzeugt zu sein, zu Manchester United zu gehen.

Aus geschäftlicher Perspektive ist Manchesters Standpunkt nachvollziehbar. Angesichts der Marktsituation für Mittelfeldtransfers in den letzten Jahren könnte Andersons Preis als fair angesehen werden, aber bei Fernandes ist dies schwerer zu rechtfertigen. Nach seinen Stationen bei Southampton und West Ham United ist sein Lebenslauf nicht gefestigt genug. Der 21-Jährige hat zwar Potenzial, doch die Umwandlung dieses Potenzials in konstante Leistung ist nicht garantiert. Manchester United müsste eine beträchtliche Summe investieren.

Für diesen Preis würde der Verein deutlich mehr erwarten. Es ist fraglich, ob Fernandes diese Erwartungen erfüllen kann, und es ist unwahrscheinlich, dass er der Mittelfeldakteur ist, der Manchester United sofort verstärkt und zum echten Titelkandidaten in der kommenden Saison macht.

Die nächste Frage ist, wohin Manchester United schauen wird. Ihre beiden Top-Ziele wechseln beide zu anderen Premier-League-Clubs, und diese Transfers werden den Markt weiter verzerren.

So wie Nottingham Forest die 115 Millionen Euro, die Chelsea für Moises Caicedo zahlte, als Referenz nutzen kann, oder die 105 Millionen Euro, die Arsenal im Juli 2023 für Declan Rice ausgab, als Maßstab verwenden kann, wird West Ham United nun Andersons 116 Millionen Euro als Grundlage für Fernandes' Bewertung heranziehen.

Wenn Manchester United sein Interesse an Bournemouths Alex Scott verstärken oder Brighton erneut für Moisés Caicedo kontaktieren sollte, könnten sie feststellen, dass die Bewertungen weiter gestiegen sind. So funktioniert der Markt jetzt.

Rückblickend könnte einer von Manchesters größten Mittelfeldfehlern der letzten Jahre darin bestanden haben, bei Declan Rice nicht aggressiver zu handeln, bevor dieser zu Arsenal wechselte. Manchester United hat diesen englischen Nationalspieler lange bewundert und sah ihn jahrelang für West Ham im Old Trafford glänzen.

Rice war damals offen für einen Transfer zu Manchester United, doch ein Deal kam nicht zustande.

Hätte Manchester United damals entschiedener gehandelt, hätte der Transfer möglicherweise stattgefunden. In diesem Fall hätte Rice und Mainoo jetzt eine erfolgreiche und stabile langfristige Mittelfeldpartnerschaft bilden können.

Die Realität ist jedoch, dass Manchester United immer noch nach einem neuen Partner für Mainoo sucht. Casemiro ist bereits weg, und Sofyan Amrabat wird von Atalanta kommen, doch der Verein hatte ursprünglich einen weiteren großen Namen erwartet. Nun scheint sich dies schwieriger zu gestalten, und die Mittelfeldtransfers diesen Sommer haben die Preise kontinuierlich in die Höhe getrieben. Manchester United hält an seiner Bewertung fest und weigert sich, sich vom Markt unter Druck setzen zu lassen, doch ein Mittelfeldtransfer zu einem angemessenen Preis zu finden, ist jetzt vermutlich so selten wie ein Einhorn.

Übersetzt von KI.

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