Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte Äußerungen von Pierluigi Collina, dem Vorsitzenden der FIFA-Schiedsrichterkommission, nachdem das Tor Deutschlands gegen Paraguay in der Verlängerung vom VAR aberkannt wurde.

"Collinas Statement ist nichts als ein unbeholfener Versuch abzulenken", postete Gräfe in den sozialen Medien.
"Die Schiedsrichterleistung bei der FIFA-Weltmeisterschaft läuft im Moment nicht gut, und es ist normal, dass Collina die Schiedsrichter extern verteidigt, aber intern muss er zugeben, dass dies ein klarer Fehler war und sich nicht wiederholen darf", kritisierte der ehemalige Schiedsrichter.
Gräfe erklärte, er könne nicht verstehen, warum Antons körperliches Einsteigen gegen Paraguays Torhüter Orlando Gill vor Jonathan Tahs Verlängerungstor als Foul bewertet wurde. "Vor allem wenn man bedenkt, dass Goretzka offensichtlicher zurückgehalten wurde und der Schiedsrichter dennoch unterschiedliche Maßstäbe anlegte, ist dieses Niveau der Schiedsrichterleistung inakzeptabel", sagte der 52-jährige ehemalige Schiedsrichter.
"Der VAR hat ein strukturelles Problem", schloss Gräfe. Er kritisierte auch die Ernennung der VAR-Schiedsrichterin Tatiana Guzmán aus Nicaragua, da sie zuvor noch kein internationales Herrenspiel geleitet hatte. Für Gräfe war das nicht gegebene Tor, das den Spielstand auf 2:1 geändert hätte, daher "ein Skandal".
Übersetzt von KI.
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