Ein Bericht der La Gazzetta dello Sport deutet darauf hin, dass Juventus Turin gehofft hatte, Gleison Bremer würde sich bei der Ballverteilung und der offensiven Organisation deutlich verbessern, was sich jedoch nicht bewahrheitete.

Gleison Bremer ist der stärkste Verteidiger im Kader von Juventus Turin, wird aber dennoch als entbehrlich angesehen, da seine Qualitäten nicht vollständig mit Spallettis Anforderungen an Innenverteidiger übereinstimmen. Gleisons widersprüchliche Situation führt auch bei den Fans von Juventus Turin zu ständigen Debatten: Er ist ein Teamführer und eine Schlüsselfigur in der Umkleidekabine, möchte in Turin bleiben und weiterhin um die Meisterschaft kämpfen, doch in der zukünftigen Planung wird er nicht als Kernbestandteil betrachtet. Juventus Turin bewertet ihn auf mindestens 40 Millionen Euro, und Bayern München drängt weiterhin. Die Frage stellt sich: Was genau gefällt Spalletti an der Spielweise dieses Innenverteidigers nicht?

Bremer und Spallettis Perspektiven

Um dies zu verstehen, hilft ein Blick auf eine Aussage des toskanischen Trainers wenige Monate nach seinem Amtsantritt bei Juventus Turin. Im Januar sagte Spalletti: „Gleison ist in jeder Hinsicht ein sehr starker Spieler. Er muss sich noch im Umgang mit dem Ball verbessern, aber sein Potenzial ist enorm. In kurzer Zeit kann er die gegnerischen Linien durchbrechen." In den folgenden Monaten stellte Spalletti jedoch fest, dass Gleison bei der offensiven Organisation keine Fortschritte machte. Er bleibt sehr zuverlässig in der Manndeckung und beim Positionsspiel, doch in den vom ehemaligen italienischen Nationaltrainer geforderten Ballbesitz- und Progressionsmethoden fehlt ihm eine entscheidende Fähigkeit. Am Ende der Saison sprach sich der Juventus-Trainer deutlich aus, was den Weg für den Transfermarkt effektiv öffnete. Nach dem Unentschieden gegen Verona sagte Spalletti: „Wir haben Gleison und Gatti, die beide individuell sehr fähige Verteidiger sind – gut in Eins-gegen-Eins-Situationen, körperlich stark in der Verteidigung – aber es könnten einige Mängel in der Organisation, beim Ballvortrag und bei der Chancenerarbeitung geben. Das sind nicht ihre Stärken. Das sind ihre Qualitäten, und sie müssen mit diesen Eigenschaften leben."

Bremers Daten zur Organisation

Daten lügen nicht. Laut DataMb-Statistiken gehört der 29-jährige brasilianische Verteidiger zu den besten 10 % beim Gewinnen von Zweikämpfen – nur 10 % der Verteidiger in Europas Top-Ligen sind stärker. Bei der Organisation sind seine Daten jedoch durchschnittlich: Die Genauigkeit der Vorwärtspässe liegt im 62. Perzentil, erfolgreiche Progressive Pässe im 54. Perzentil und progressive Läufe im 43. Perzentil. Ein progressiver Pass ist ein Pass, der die Distanz zum Tor um mindestens 20 % verringert; ein progressiver Lauf bedeutet, dass ein Spieler den Ball nach vorne trägt und sich dem gegnerischen Tor deutlich nähert. In Spallettis Fußball reicht ein Innenverteidiger, der nur verteidigt, nicht mehr aus – was auch Bremers widersprüchliche Situation erklärt.

Übersetzt von KI.

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