Laut Sport erklärte Javier Tebas, Präsident von La Liga, dass der FC Barcelona derzeit möglicherweise die 1:1-Regel erfüllt und sich auch die finanzielle Situation des Vereins verbessert hat.

Bei der Sommerakademie der Universität Complutense Madrid in San Lorenzo de El Escorial erklärte Tebas, dass Barcelona nach seinen Informationen möglicherweise in der Lage ist, die 1:1-Regel einzuhalten, gab aber keine definitive Zusicherung: „Ich glaube schon. Barcelona muss es selbst bestätigen. Wir haben sie informiert, und sie werden es wissen. Ich weiß es nicht mit Sicherheit – das wird von der Finanzkontrollabteilung geprüft." Diese Aussage deutet darauf hin, dass La Liga über positive Informationen zu Barcelonas Situation verfügt.

Barcelona hat sein Geschäftsjahr abgeschlossen und durch mehrere Maßnahmen finanzielle Stabilität wiederhergestellt, darunter 14 Millionen Euro aus dem Verkauf zusätzlicher VIP-Sitze im neuen Spotify Camp Nou sowie der Transfer von Ansu Fati zu Monaco. Der Verein sieht diese Operationen als entscheidend an, um profitabel zu bilanzieren.

Bezüglich Barcelonas möglicher Verpflichtung von Álvarez im Sommer erläuterte Tebas die Mechanismen der Finanzkontrolle. Spielerablösesummen werden nicht als Gesamtbetrag in einem Geschäftsjahr verbucht, sondern über die Vertragslaufzeit abgeschrieben: „Wenn ein Verein einen Spieler für 100 Millionen Euro verpflichtet und dieser einen Fünfjahresvertrag unterschreibt, werden gemäß den Financial-Fairplay-Regeln 20 Millionen Euro pro Jahr verbucht. Hinzu kommt das Spielergehalt – beispielsweise 15 Millionen Euro für einen Top-Spieler – was insgesamt 35 Millionen Euro pro Jahr im aktuellen Geschäftsjahr bedeutet."

Normale institutionelle Beziehungen

Tebas spielte auch Spekulationen herunter, die durch seine Teilnahme bei Laportas Amtseinführung entstanden waren, besonders nachdem der Barcelona-Präsident ihn öffentlich als „Freund" bezeichnet hatte. Tebas betonte, dass gute institutionelle Beziehungen zu Barcelona die Entscheidungen von La Liga nicht beeinflussen: „Wenn gute Beziehungen bestehen, muss man das nicht verbergen."

Er fügte hinzu, dass er ähnliche Veranstaltungen auch besuchen würde, sollte Florentino Pérez als Präsident von Real Madrid wiedergewählt werden. Meinungsverschiedenheiten zwischen Institutionen sollten Respekt und Dialog zwischen Vereinen und La Liga nicht behindern.

Auf die Frage nach dem Bericht, den Real Madrid der UEFA bezüglich Schiedsrichterproblemen im Negreira-Fall eingereicht hatte, gab Tebas zu, gespannt auf dessen Inhalt zu sein, nutzte aber auch die Gelegenheit zu einer Stellungnahme.

Nach Tebas' Aussage könnten Real Madrid und Barcelona am wenigsten behaupten, in den letzten Jahren unter Schiedsrichterproblemen gelitten zu haben: „Ich bin mir sehr sicher, dass Real Madrid und Barcelona die beiden Vereine sind, die sich in diesen Ländern in diesen Jahren am wenigsten über Schiedsrichter beschweren können."

Übersetzt von KI.

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