Laut L'Équipe hat Barcola im Wettbewerb um Frankreichs linken Flügel einen Vorteil errungen, da seine tiefen Läufe und seine Fähigkeit, das Spiel in die Breite zu ziehen, ihn gut für die Partnerschaft mit Dembélé, Olise und Mbappé machen.

Seit Beginn dieser FIFA Weltmeisterschaft hat Doué zweimal in der Startelf gestanden, während Barcola ebenfalls zwei Startelfeinsätze hatte. Frankreichs linker Angriffsflügel scheint keine klare Startreihenfolge zu haben, aber Barcola hat sich tatsächlich leicht abgesetzt und wird voraussichtlich wieder gegen Paraguay starten. Frankreich wird dieses Spiel am Samstag um 23 Uhr MEZ+7 bestreiten, nachdem er ihn bereits im Achtelfinale gegen Schweden eingesetzt hatte.

Der ehemalige Lyoner Spieler hat in diesem Turnier nicht nur zwei Tore und eine Vorlage geliefert und damit die Anerkennung des Trainerteams erhalten, sondern er scheint auch besser zu Frankreichs aktuellen Bedürfnissen im Angriffsdrittel zu passen. Eine Statistik verdeutlicht dies: Wenn Doué startet, entfallen 27 % der Ballkontakte des Offensivquartetts auf ihn; wenn Barcola startet, sinkt dieser Wert auf 18 %. Mit Olise, Ousmane Dembélé und sogar Kylian Mbappé ist es entscheidend, sich an weniger Ballkontakte zu gewöhnen.

Barcola macht genau das. Er versteht es, die Breite zu halten. Anstatt sich für den Ball zurückfallen zu lassen, zieht er es vor, breit zu bleiben. Das ist im französischen Angriffssystem wichtig, denn jemand muss das Spiel auf beiden Seiten so weit wie möglich in die Breite ziehen, um die gegnerische Abwehr auseinanderzuziehen und Räume zu schaffen. Barcola ist für diese Anforderung fast naturgemäß prädestiniert.

Er ist die Positionsanforderungen bei Paris Saint-Germain gewohnt und gerät nicht in Panik, selbst wenn er längere Zeit keinen Ball bekommt. Seine andere Waffe sind seine tiefen Läufe. Das Halten der Breite schafft nicht nur Raum für Mbappé und sogar Adrien Rabiot, um zentrale Läufe zu machen, sondern gibt Barcola auch die Möglichkeit, selbst hinter die Abwehr zu stoßen und seinen Geschwindigkeitsvorteil zu nutzen, der wahrscheinlich seine stärkste Waffe ist. Seine Tore beim 3:0-Sieg gegen Schweden und beim 3:1-Sieg gegen Senegal wurden beide auf die gleiche Weise erzielt: von links startend, hinter die Abwehr laufend, um einen Schuss abzugeben.

Seine Komplementarität mit seinen Mitspielern wird auch hier deutlich: Laufarbeit, tiefe Läufe und vertikale Angriffe werden ihm anvertraut, während Spielorganisation und Vorlagen eher Olise oder Dembélé überlassen werden. Im Vergleich zum ebenfalls leistungsstarken Doué wird diese Überschneidung deutlicher, wenn ähnliche Spielertypen gleichzeitig auf dem Feld stehen. Um ihre Vorteile zu maximieren, benötigt Olises Passqualität mehr raumgreifende Partner um sich herum. Seine Anpassung an Mbappé ist ebenfalls entscheidend.

Im März hatte Ekitike aufgrund einiger Gemeinsamkeiten mit Barcola – Raumattacke, Ballführung und nahtloses Zusammenspiel mit Mbappé – um Gelegenheiten auf der linken Außenbahn gekämpft. Im Gegensatz dazu ist der in Villeurbanne geborene Barcola kein Mittelstürmer; er hat Schwierigkeiten, den Ball konstant zu halten, aber sein Zusammenspiel mit dem Kapitän wird häufiger und flüssiger.

Mbappés letztes Tor gegen Schweden von links profitierte auch vom unsichtbaren Beitrag des Linksaußen, da Barcola sich nach innen gezogen hatte, um den Innenverteidiger zu beschäftigen. Doué ist kein schlechterer Spieler geworden als Barcola; es ist nur so, dass die Eigenschaften des Letzteren besser zu den aktuellen Bedürfnissen des Teams passen. Sollte Frankreich jedoch auf ein tief stehendes Paraguay treffen, könnte die Weitschussfähigkeit des ehemaligen Rennes-Spielers nötig sein, um den Bann zu brechen.

Übersetzt von KI.

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