Laut Bild ist der Bauplan für Nürnbergs neues Stadion fertiggestellt und wird am 22. Juli dem Stadtrat zur endgültigen Genehmigung vorgelegt. BILD hat die wichtigsten Informationen zum neuen Stadion zusammengefasst.

Das neue Stadion wird eine Kapazität von 50.000 Zuschauern haben und erfüllt damit die Anforderungen von FIFA und UEFA, die mindestens 40.000 Sitzplätze vorschreiben. Nürnberg hofft nicht nur, die Voraussetzungen für eine Bewerbung zur Ausrichtung einer Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft zu schaffen, sondern möchte diese Renovierung auch nutzen, um sich für die Ausrichtung internationaler Wettbewerbsfinals wie der Europa League oder der Europa Conference League zu bewerben.
Laut Sportbürgermeister Andreas Krieglstein (50) werden die Renovierungskosten „definitiv im Rahmen des festgelegten Budgets bleiben". Der Budgetrahmen liegt bei 260 bis 280 Millionen Euro.
Die ikonische achteckige Form wird beibehalten. Stefan Heim (55), zuständig für Finanzen und Stadionangelegenheiten, sagte: „Das Stadion muss weiterhin eine Seele haben und ein Zuhause bleiben." Das neue Stadion wird mit einer zweistöckigen, umlaufenden Tribüne gebaut, und es sind auch architektonische Highlights in Form großer Balkone auf der Haupttribünenseite geplant. Darüber hinaus wird das Stadion weiterhin als multifunktionale Veranstaltungsstätte für Konzerte und andere Events dienen.
Zuschauer betreten das Stadion von oben und halten sich hauptsächlich auf der sogenannten Ebene 1 auf. Die untere Ebene 0 dient als offener Bereich, der hauptsächlich für Einsatzfahrzeuge wie Polizeiautos und Feuerwehrautos reserviert ist, was die Entwicklung von Sicherheitsplänen erheblich erleichtern wird.
Zusätzliche Nebengebäude sind weiterhin geplant, darunter ein Sportinnovationspark, Clubbüros und ein Museum. Die Idee, das Stadionumfeld zu einem Gewerbegebiet zu entwickeln, wurde jedoch aufgegeben, und zusätzliche Hallenstadien, mehr Parkplätze oder Kindergärten werden nicht mehr in Betracht gezogen.
Ob während der Renovierung ein temporäres Stadion gebaut wird, wird noch geprüft. Dies hängt jedoch hauptsächlich davon ab, in wie viele Phasen der Bau unterteilt werden muss – voraussichtlich zwei bis vier. Die Stadtverwaltung prüft derzeit gemeinsam mit dem Verein vier mögliche Standorte und ist auch bereit, weitere Standortvorschläge anzunehmen. Ein temporäres Stadion könnte die Bauzeit erheblich verkürzen.
Andreas Krieglstein erklärte: „Das Stadion war und kann immer nur Eigentum der Stadtverwaltung sein." Dies bedeutet auch, dass der 1. FC Nürnberg sich nicht in dieses Projekt „einkaufen" wird. Der Hauptgrund ist, dass dies die Finanzierung erheblich vereinfacht. Der Freistaat Bayern plant, Mittel beizusteuern, und dieser Prozess wäre ohne Einbindung der Vereinsstruktur viel einfacher.
Es gibt noch keine klare Entscheidung darüber, ob das Stadion ein Dach erhalten wird. Eine Entscheidung dazu wird erst nach der endgültigen Genehmigung durch den Stadtrat getroffen.
Seit 2022 treiben die Stadtverwaltung und der Verein den neuen Stadionplan konkret voran.
Stefan Heim ist optimistisch, dass dieses Stadionprojekt nach Berücksichtigung aller Faktoren kurz vor dem Abschluss steht. Heim sagte: „Das ist wie eine DFB-Pokalrunde, wo man sich freut, eine Runde weiterzukommen." Der Stadtrat steht daher am 22. Juli vor dem „Finale" dieses Stadionprojekts. Diese Entscheidung allein reicht jedoch nicht aus. Der FCN muss auch einen Businessplan entwickeln und diesen den Finanzierungspartnern vorlegen. Das neue Stadion soll bis 2031 fertiggestellt sein und das neue Zuhause des FCN werden.
Übersetzt von KI.
Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com
1. FC Nürnberg
Alle Kommentare