Laut Sport1 gab die deutsche Fußball-Legende Matthäus dem ehemaligen Bundestrainer Nagelsmann eine mittelmäßige Bewertung für seine drei Amtsjahre: „Ich würde ihm eine Vier von Zehn geben, was ausreichend ist, weil es zwischendurch tatsächlich einige Highlights gab.“ Das sagte Matthäus in einem Interview mit RTL/ntv.

Matthäus gab Nagelsmann eine „Vier von Zehn“.
Laut Sport1 gab die deutsche Fußball-Legende Matthäus dem ehemaligen Bundestrainer Nagelsmann eine mittelmäßige Bewertung für seine drei Amtsjahre: „Ich würde ihm eine Vier von Zehn geben, was ausreichend ist, weil es zwischendurch tatsächlich einige Highlights gab.“ Das sagte Matthäus in einem Interview mit RTL/ntv.
Der Weltmeister von 1990 war jedoch mit Nagelsmanns Arbeit nicht zufrieden. „Wir haben mit ihm drei große Turniere erlebt: das Erreichen des Viertelfinales bei der Heim-Europameisterschaft. Jeder sagt immer, es war ein unglückliches Ausscheiden, aber er war nicht in jedem Spiel überzeugend. Dann gab es die Nations League, die zu Hause ausgetragen wurde: vier Mannschaften, vierter Platz. Ich denke, das sagt alles. Jetzt ist die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, und wir sind sogar im Achtelfinale ausgeschieden“, sagte Matthäus.
Matthäus hält Nagelsmanns Trennung vom Deutschen Fußball-Bund für die richtige Entscheidung. „Bei der Überprüfung wurden einige Probleme festgestellt, und viele DFB-Funktionäre, die ihn ursprünglich unterstützt hatten, begannen sich zu distanzieren und ihm nicht mehr zu vertrauen. Die Medien übten immensen Druck aus, und es gab viel negative öffentliche Meinung ihm gegenüber. Auch die Fans vertrauten ihm nicht mehr. Einige Spieler fühlten sich ebenfalls nicht richtig behandelt, besonders während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft.“ Matthäus fügte hinzu: „Er hat viele Fehler gemacht und muss das zugeben, deshalb kam es so weit. Aber er ist nicht allein verantwortlich für das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft; die Spieler müssen natürlich auch auf dem Feld Leistung bringen.“
Matthäus bemängelte auch, dass Nagelsmann während seiner Amtszeit eine „klare Richtung“ fehlte. Er erklärte, dass Nagelsmann „sechzig, siebzig oder sogar achtzig Spieler“ ausprobiert habe und auch „auf Spieler bestand, denen Spielzeit fehlte und die nicht in ihrer Bestform waren. Wie kann man so die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft gewinnen?“
Zusätzlich sagte Matthäus: „Die Endleistung der Mannschaft entsprach nicht unseren Erwartungen, einige Spieler spielten auf den falschen Positionen; jene Spieler, die weiter hinten in der Hackordnung standen und nach ihrer Einwechslung gute Leistungen zeigten, wurden danach nicht stark berücksichtigt.“ Nagelsmann gab jedoch dem Joker Andáv eine Startelfchance gegen Paraguay, aber es funktionierte nicht.
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