Nach Angaben des deutschen Sportsenders Sport1 hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) neue Regeln für die Bundesliga der nächsten Saison bekannt gegeben, die auch für die 2. Bundesliga gelten werden. Die meisten Anpassungen basieren auf FIFA-Regeln, und die Weltmeisterschaft ist auch zu einem Testfeld für die Deutsche Fußball Liga geworden.

Neue Bundesliga-Regeln

Wie die FIFA konzentriert sich die Deutsche Fußball Liga darauf, Zeitspiel zu begrenzen. Die Macht der Video-Schiedsrichterassistenten wird auch in den beiden höchsten deutschen Ligen weiter ausgebaut.

Bundesliga-Regeländerungen: Zeitspiel

Abstöße und Einwürfe: Wie bei der Weltmeisterschaft müssen Bundesliga-Torhüter nun sicherstellen, dass sie den Ball so schnell wie möglich freigeben. Hält ein Torwart den Ball bei einem Abstoß länger als 5 Sekunden, spricht der Schiedsrichter der gegnerischen Mannschaft einen Eckstoß zu. Das Gleiche gilt für Einwürfe; nach einem 5-Sekunden-Countdown wechselt der Ballbesitz zur anderen Mannschaft.

Wenn ein Austausch nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, darf der Ersatzspieler das Feld nur bei der nächsten Spielunterbrechung und nach Ablauf von 1 Minute betreten. Im Falle einer verletzungsbedingten Unterbrechung müssen Spieler, die auf dem Feld behandelt werden, ebenfalls 1 Minute lang außerhalb des Feldes warten. Belgien verhinderte einst auf bizarre Weise, dass diese Regel in einem Spiel gegen den Irak in Kraft trat.

VAR-Eingriff bei gelben und roten Karten

Eine wesentliche Änderung ist die erhöhte Autorität des VAR: In der Vergangenheit konnten Fouls oder Handspiele, die zu einer zweiten gelben und anschließend roten Karte führten, vom Video-Schiedsrichterassistenten nicht aufgehoben werden. Dies hat sich nun geändert; die Gültigkeit eines Platzverweises, der aus einer zweiten gelben Karte resultiert, kann nun durch Wiederholungen überprüft werden.

Eine weitere Regeländerung betrifft das Prinzip des "Vorteils". Wenn der Schiedsrichter zunächst Vorteil gewährt und anschließend ein Tor erzielt wird, wird dem fehlbaren Spieler in solchen Fällen keine gelbe Karte mehr gezeigt.

Diese Regeländerungen können in Zukunft fortgesetzt werden

Ob der VAR bei Standardsituationen eingreifen und unverdiente Eckbälle annullieren kann, wird noch diskutiert. Es bleibt auch zu entscheiden, ob, wenn nach einem Eckball oder Freistoß ein Tor erzielt wird, offensichtliche Fouls von angreifenden Spielern, bevor der Ball wieder ins Spiel kommt, überprüft werden sollten.

Nach der Weltmeisterschaft wird auch entschieden, ob das Abdecken des Mundes bei konfrontativer Kommunikation zu einer direkten roten Karte führen sollte. Schiedsrichter Ivan Barton setzte diese Regel im Spiel zwischen der Türkei und Paraguay strikt durch und verwies Miguel Almirón wegen Abdeckens des Mundes des Feldes. Zusätzlich können Spieler eine rote Karte erhalten, wenn sie das Feld aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen.

Übersetzt von KI.

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