Laut L'Équipe haben 50 Abgeordnete des Europäischen Parlaments an die FIFA geschrieben und eine Untersuchung der Bedingungen gefordert, unter denen Infantino den FIFA-Friedenspreis an Trump verliehen hat.

Der FIFA-Friedenspreis hat erneut Kontroversen ausgelöst, diesmal sogar unter Beteiligung des Europäischen Parlaments. Der Brief vom Montag, adressiert an die FIFA-Ethikkommission, fordert die Kommission von 50 Europaabgeordneten aus 13 verschiedenen Ländern auf, "so bald wie möglich und in gutem Glauben" eine Untersuchung einzuleiten.

Zuvor fordert die Rechteorganisation FairSquare seit Dezember letzten Jahres eine Untersuchung des Vergabeverfahrens. Angeführt vom irischen Europaabgeordneten Barry Andrews, der niederländischen Europaabgeordneten Lara Wolters und dem dänischen Europaabgeordneten Nils Folsgaard, glauben diese Abgeordneten, dass ihr Antrag „eine Gelegenheit für die FIFA bietet, ihr Engagement für politische Neutralität, Transparenz und Rechenschaftspflicht zu demonstrieren", vorausgesetzt, es wird eine gründliche Untersuchung der Bedingungen durchgeführt, unter denen Infantino den FIFA-Friedenspreis an Trump verliehen hat.

Bereits im vergangenen Dezember warf FairSquare dem FIFA-Präsidenten vor, gegen die in Artikel 15 des Ethikkodex festgelegten Neutralitätspflichten verstoßen zu haben, mit dem Ziel, den US-Präsidenten zu begünstigen. Sollte dieser Verstoß bestätigt werden, drohen ihm „eine Geldstrafe von mindestens 10.000 Schweizer Franken und ein Verbot jeglicher fußballbezogener Aktivität für bis zu zwei Jahre". Dies hat die Kontroverse um die Angelegenheit weiter verschärft. FairSquare begrüßte den gemeinsamen Brief der 50 Europaabgeordneten und nannte ihn „die bedeutendste Intervention europäischer Politiker gegen Missstände in der Regierungsführung und Regelverstöße auf höchster Ebene des Weltfußballs, seit das Europäische Parlament 2015 den Rücktritt von Infantinos Vorgänger Blatter forderte". Die Haupt-Hoffnung der Organisation ist, dass die Ethikkommission die Verleihung dieses Preises überprüft, da die FIFA ihre Kriterien und Zugangsmethoden nie geklärt hat.

FairSquare ist der Ansicht, dass Infantinos Handlungen „die Integrität des Fußballs und das Ansehen der FIFA selbst" bedrohen. Zusätzlich zu diesen 50 Europaabgeordneten unterstützt der norwegische Fußballverband diese Initiative weiterhin. Der norwegische FA ist der einzige Verband unter den 211 FIFA-Mitgliedern, der sich der Initiative anschließt. Der Verband hat auch eine Beschwerde bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht, aber die Kommission hat noch keine Untersuchung eingeleitet. Die FIFA hat weder auf diese Beschwerden noch auf die Kontroverse um ihren Friedenspreis reagiert.

Übersetzt von KI.

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