Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler der deutschen Nationalmannschaft, übte scharfe Kritik am ehemaligen Bundestrainer Nagelsmann und bezog auch die Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit ein.

Matthäus schrieb in seiner Kolumne: „Das Projekt ‚Bundestrainer Nagelsmann‘ ist krachend gescheitert.“
Sein Vorwurf war, dass die deutsche Mannschaft unter Nagelsmanns Leitung „keine Führung auf dem Platz, keine technische oder taktische Qualität, keine gute Verteidigung und kein Teamwork hatte. Es war ein komplettes Chaos.“
„Kleine Nagelsmänner, die keinen Widerspruch dulden“
Matthäus schrieb, dass der 38-jährige Trainer „zu viele Fehler gemacht“ habe: „Ob es die Mannschaftsaufstellung, die taktischen Anordnungen oder die Spielerauswahl für die FIFA Weltmeisterschaft war. Er hatte keinen Plan B, sondern hielt stur an seinem eigenen Weg fest. Er schien wohlwollende Ratschläge von außen – was verständlich und unproblematisch gewesen wäre – und sogar interne Vorschläge zu ignorieren. Und sein Trainerstab bestand nur aus einer Gruppe kleiner Nagelsmänner, die es nicht wagten, Einwände zu äußern.“
Matthäus kritisierte auch seine Kommunikation mit den Spielern: „Es vorziehen, Nachrichten per WhatsApp zu senden, anstatt von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren? Das ist für einen Manager fast unvorstellbar. Nagelsmann besuchte auch zu wenige Vereinsspiele oder U21-Spiele.“
Matthäus schloss: „Auch die DFB-Verantwortlichen haben viele Fehler gemacht. Sie haben zu lange zugeschaut. Sie haben immer wieder geglaubt, dass Nagelsmann ein guter Trainer sei – was er rein fachlich sicherlich ist. Und sie haben gehofft, dass alles gut gehen würde. Aber diese Mängel waren viel früher offensichtlich.“
FIFA Weltmeisterschaft-Desaster: „Teurer und gründlicher“
Matthäus hinterfragt nun auch, wer die 7 Millionen Euro Abfindungsgebühr tragen wird: „Andreas Rettig, der DFB-Geschäftsführer? Bernd Neuendorf, der DFB-Präsident? Und die erwartete millionenschwere Ablösesumme für den nächsten Bundestrainer, nachdem er zu Red Bull geht, wird dieses FIFA Weltmeisterschaft-Desaster nur teurer und gründlicher machen!“
Matthäus ist überzeugt: „Wenn Jürgen Klopp Bundestrainer würde, würde er all das besser machen.“
Der 59-jährige Trainer hatte bereits erste Kontakte mit dem DFB nach Nagelsmanns Rücktritt, aber sein Vertrag mit Red Bull läuft erst 2029 aus. Wird das ein Hindernis sein?
Matthäus sagte: „Ich habe mich gefragt, ob Klopp zwei Jobs gleichzeitig machen könnte. Wenn er als Bundestrainer eine Red Bull-Mütze tragen würde, hätte ich nichts dagegen. Aber das wäre für viele Fans wahrscheinlich schwer zu akzeptieren. Und der Bundestrainer muss zu 100% in seiner Rolle engagiert sein.“
Übersetzt von KI.
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