Laut La Repubblica hat sich der neue Trainer von SSC Neapel, Allegri, darauf geeinigt, zunächst den bestehenden Kader zu revitalisieren und nicht sofort Großtransfers wie im letzten Sommer zu fordern.

Hinter der Einigung zwischen Vereinspräsident De Laurentiis und Allegri steckt ein klarer finanzieller Druck. SSC Neapel hat die letzten beiden Geschäftsjahre mit Verlusten abgeschlossen, mit einem kumulierten Defizit von rund 50 Millionen Euro.
Ein weiteres Problem, das SSC Neapel angehen muss, ist der zu große Kader. Aufgrund der Beschränkungen der Registrierungsregeln muss der Verein zunächst Spieler abgeben. Sportdirektor Mannas nächster Fokus wird darauf liegen, Spieler zu verkaufen, um Plätze und Gehaltsspielräume für spätere Neuverpflichtungen freizumachen. Erst nachdem Spieler den Verein verlassen haben, wird SSC Neapel weitere Verstärkungen anstreben. Allegri und der Verein sind sich in diesem Ansatz einig: zuerst verkaufen, dann kaufen; zuerst Plätze freimachen, dann neue Spieler holen.
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