Obwohl er das Heimatland seines Vaters, Marokko, hätte vertreten können, entschied sich Yamal letztendlich, für Spanien zu spielen. Diese Entscheidung löste viele Diskussionen aus, und Fouzi Lekjaa, Präsident des Königlich Marokkanischen Fußballverbands, äußerte sich in einem Interview mit Onze Mondial ebenfalls dazu.

Der 18-Jährige ist eine der Schlüsselfiguren in dieser spanischen Mannschaft, und Spanien gilt auch als Favorit auf den Gewinn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Als Europameister 2024 ist Spanien bereits nach einem 1:0-Sieg über Portugal ins Viertelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft eingezogen.
Dieses Talent, geboren in einem Vorort von FC Barcelona und auf allen Ebenen in den Jugendmannschaften Spaniens aufgewachsen, hätte sich jedoch dafür entscheiden können, für Marokko zu spielen, die Heimat seines Vaters, Mounir Nasraoui. Der FC Barcelona-Stürmer zog einst in Betracht, die A-Nationalmannschaft zu vertreten, und tendierte kurzzeitig dazu, die Atlas-Löwen zu wählen, insbesondere nachdem diese das Halbfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 erreicht hatten und dort mit 0:2 gegen Frankreich verloren.
Andererseits hatte der Königlich Marokkanische Fußballverband aktiv versucht, den damals aufstrebenden Star für sich zu gewinnen. Zwischen beiden Parteien wurden mehrere Treffen in Marokko und Spanien arrangiert, die jedoch letztendlich daran scheiterten, die Entscheidung des Spielers zu ändern. Im Jahr 2023 entschied sich Yamal schließlich, Spanien bei internationalen Wettbewerben zu vertreten.
„Sie sind immer willkommen“
Fouzi Lekjaa, Präsident des Königlich Marokkanischen Fußballverbands, sprach in einem ausführlichen Interview mit Onze Mondial erneut darüber. Er sagte: „Wir respektieren Yamals Wahl und haben sie nie in Frage gestellt. Wir haben unsere Einstellung gegenüber Lamine Yamal und seiner Familie deshalb nie geändert. Soweit ich weiß, fahren sie oft in den Urlaub, besonders in die nördlichen Provinzen, die ihre Heimatstadt sind. Sie sind immer willkommen.“
Dann warf er etwas sarkastisch eine Bemerkung ein: „Lamine Yamal. Ich kenne keinen Spanier namens Yamal.“ Es sollte klargestellt werden, dass der vollständige Name dieses spanischen neuen Stars Lamine Yamal Nasraoui Ebana ist und er nur seine beiden Vornamen auf seinem Trikot trägt: Lamine und Yamal. Diese beiden Namen stammen von zwei Personen, die Hilfe anboten, als seine Mutter schwanger war und seine Familie in schwierigen Umständen lebte. Aus Dankbarkeit gaben ihm seine Eltern diese beiden Namen, gefolgt von ihren jeweiligen Nachnamen.
Lekjaa fuhr fort: „Was die Entscheidungen der Spieler angeht, so haben wir nie Bedauern oder Stolz zur Sprache gebracht. Für uns ist Fußball die Universalität des Fußballs. Ein Team mit administrativer Staatsangehörigkeit zu vertreten, ist nur eine Wahl und ändert nichts an der Verbindung zu diesem Land.“ Er sagte auch: „Unsere Geschichte und Zivilisation machen uns stolz, und sie machen uns noch stolzer, wenn die marokkanische Nationalmannschaft befreundeten, benachbarten Teams wie Spanien hilft, zu wachsen.“
Vor Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft sagte Lekjaa in einem Interview mit Aljazeera360 auch halb im Scherz: „Ich hoffe jetzt, dass wir Spanien im Finale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft treffen können, um zu sehen, ob er wirklich die richtige Wahl getroffen hat.“ Wenn die Atlas-Löwen Frankreich eliminieren und Spanien die Roten Teufel besiegt, könnten die beiden Teams am 14. Juli im Halbfinale aufeinandertreffen.
Übersetzt von KI.
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