Laut L'Équipe hat der kroatische Fußballverband (CFF) einen Brief an die FIFA geschickt, in dem er eine Erklärung für mehrere Entscheidungen während ihres Spiels gegen Portugal fordert und den VAR-Prozess als „völlig falsch“ bezeichnet und ihm vorwirft, „die Regeln und den Geist des Fußballs zu missachten.“

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht die Aberkennung des Tores von Josko Gvardiol in der 13. Minute der Nachspielzeit. Der Verteidiger von Manchester City dachte zunächst, er hätte seinem Team zum Ausgleich und zur Verlängerung verholfen, doch nach VAR-Intervention wurde das Tor aberkannt. Als Grund wurde angegeben, dass Igor Matanovic den Ball während des Angriffs leicht berührt hatte, wodurch Mario Pašalić, der Gvardiol assistierte, im Abseits stand. Matanovics Berührung war mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar, doch der „Snicko“-Sensor im Ball registrierte einen Kontakt.
Kroatien empfand diese Entscheidung als unverständlich und inakzeptabel. Die FIFA hatte am nächsten Tag erklärt: „Basierend auf den Daten der integrierten Connected Ball-Technologie von Trionda wurde bestätigt, dass Igor Matanovic, Nummer 20, den Ball berührt hat.“ Dennoch entschieden sich die Kroaten, sich zu äußern.
Luka Modrić sagte unmittelbar nach dem Spiel: „Es gibt keinen Beweis, dass er den Ball berührt hat.“ Erst am Montag, dem 6. Juli, vier Tage nach der Niederlage, sandte der kroatische Fußballverband öffentlich einen Brief an die FIFA, in dem er „tiefe Enttäuschung und Uneinigkeit“ über das Spiel gegen Portugal zum Ausdruck brachte, „nicht wegen der Entscheidungen selbst… sondern wegen des gesamten Prozesses, der zu diesen Entscheidungen führte.“ Neben der Verwirrung über die Art und Weise, wie VAR bei der portugiesischen Elfmeterentscheidung eingesetzt wurde, verwies der CFF auch auf das aberkannte Tor am Ende des Spiels.
Die Organisation erklärte: „Gvardiols Ausgleichstreffer wurde wegen eines Abseits aberkannt, das auf einer Matanovic-Intervention basierte, die im Grunde nicht existierte, was die Regeln und den Geist des Fußballs missachtet, und der Sensor zeigte genau das Gegenteil.“ In den Augen der Kroaten hat die Fußballschiedsrichtertechnologie eine weitere Grenze überschritten: „Wir glauben, dass dies einen Missbrauch von Technologie darstellt.“ Dieses System hat auch schon zuvor Kontroversen ausgelöst.
Im Spiel zwischen Schweden und Tunesien wurde Schwedens viertes Tor, erzielt von Mattias Svanberg in der 84. Minute, nach dem Einsatz dieser Technologie als gültig anerkannt. Bei der Europameisterschaft 2024 wurde Romelu Lukaku ebenfalls ein Tor aberkannt, nachdem „Snicko“ eingegriffen hatte.
Übersetzt von KI.
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