Berichten des US-amerikanischen Medienunternehmens Front Office Sports zufolge suspendierte die FIFA zwei Offizielle des US-Fußballverbands vor der 4:1-Niederlage der USMNT gegen Belgien im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft, gab jedoch die genauen Gründe nicht öffentlich bekannt.

Die beiden sanktionierten Personen sind Sam Zapatka, der Manager der US-Männer-Nationalmannschaft, und Frank Pannell, Vizepräsident für Sicherheit des US-Fußballverbands. Die FIFA nannte ihre Namen lediglich in einer Disziplinarmitteilung auf ihrer offiziellen Website, ohne weitere Erläuterungen zu ihren Verstößen oder der Dauer ihrer Strafen.
Ein Sprecher des US-Fußballverbands bestätigte die Strafen, lehnte jedoch eine Stellungnahme ab und verwies Medienanfragen an die FIFA. Auch die FIFA reagierte nicht.
Der Bericht legt nahe, dass die Strafe mit dem Balogun-Platzverweis zusammenhängen könnte, es gibt derzeit jedoch keine Beweise, die eine direkte Verbindung zwischen den beiden bestätigen.
Vor dem Spiel USA gegen Belgien veröffentlichte die FIFA drei verschiedene Versionen von „Disziplinarberichten“. Das erste Dokument enthielt eine automatische Sperre für Balogun für ein Spiel; das zweite listete nur Spieler und Trainer mit gesammelten gelben Karten auf, wobei Baloguns Name fehlte; das dritte fügte Zapatka und Pannell hinzu.
Dies war das erste Mal in dieser FIFA-Weltmeisterschaft, dass Disziplinarmitteilungen am selben Spieltag fortlaufend aktualisiert wurden; an anderen Spieltagen wurde in der Regel nur ein entsprechendes Dokument veröffentlicht.
Balogun hatte zuvor im 2:0-Sieg der USA gegen Bosnien und Herzegowina im Achtelfinale eine rote Karte erhalten, was zu einer automatischen Sperre für ein Spiel hätte führen sollen. Das FIFA-Disziplinarkomitee entschied jedoch später, seine Sperre aufzuschieben, sodass er gegen Belgien spielen durfte.
In einer 13-Punkte-Erklärung ohne Unterschrift erklärte die FIFA, dass Balogun nach seinem Platzverweis das Spielfeld erneut betreten hatte, um den Sieg mit seinen Teamkollegen zu feiern, was gegen die entsprechenden Vorschriften verstieß. Das Disziplinarkomitee verhängte daher eine Gesamtstrafe von 40.000 US-Dollar für sein Vergehen mit der roten Karte und den unbefugten Zutritt zum Spielfeld.
Gemäß den FIFA-Disziplinarregeln muss ein des Feldes verwiesener Spieler von Personal begleitet werden. Falls er nicht für die Dopingkontrolle ausgewählt wurde und seine Spielausrüstung bereits abgelegt hat, darf er auf der Tribüne Platz nehmen.
Suspendierte Teamoffizielle dürfen Spiele ebenfalls von der Tribüne aus verfolgen, dürfen jedoch das Spielfeld nicht betreten, die Umkleidekabine nicht betreten und während des Spiels nicht mit Spielern und Trainerstab kommunizieren.
Laut Informationen auf der offiziellen FIFA-Website scheinen Zapatka und Pannell die einzigen beiden formell bestraften Mitarbeiter von Fußballverbänden in dieser FIFA-Weltmeisterschaft zu sein.
Zapatka hatte seit 2015 verschiedene Positionen beim US-Fußballverband inne und wurde 2020 Manager der US-Männer-Nationalmannschaft. Er war auch für die Einrichtung der internen Benachrichtigungsgruppe für die Spielerauswahl der US-Mannschaft für die FIFA-Weltmeisterschaft verantwortlich.
Pannell hat eine lange Sicherheitsgeschichte und war nach eigenen Angaben zuvor für den U.S. Secret Service und die CIA tätig, bevor er in den privaten Sicherheitssektor wechselte.
Übersetzt von KI.
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