Am 13. Juli schrieb Shen Qingfeng, ein Sonderkorrespondent des „Oriental Sports Daily“, einen Artikel, in dem er feststellte, dass Spaniens konstante Leistungen bei großen Wettbewerben und das kontinuierliche Auftauchen von Talenten in den letzten Jahren als Vorbild für den italienischen Fußball dienen, der sich derzeit in einer Krise befindet.

Der Artikel stellte fest:
Spaniens wiederholter Einzug ins Halbfinale großer Turniere ist das Ergebnis jahrelanger sorgfältiger Entwicklung innerhalb seines gesamten Fußballsystems. Italien hingegen, eine weitere traditionelle Fußballmacht, befindet sich in einer völlig anderen Situation, da die Azzurri drei aufeinanderfolgende FIFA-Weltmeisterschaften verpasst haben.
Der heutige Wohlstand des spanischen Fußballs ist keineswegs eine zufällige „goldene Generation“, sondern eine weitsichtige Systemrevolution, die zwei Jahrzehnte andauerte. Bereits Anfang der 2000er Jahre etablierte der spanische Fußballverband eine Team-Building-Philosophie, die auf Technik ausgerichtet war. Sie gaben die blinde Verehrung der körperlichen Leistungsfähigkeit vollständig auf und machten stattdessen Ballkontrolle, räumliches Bewusstsein und taktische Intelligenz zu Schlüsselkriterien für die Auswahl von Spielern.
Diese Transformation fand nicht nur in La Masia statt; Vereine wie Real Madrid, Real Sociedad und Villarreal etablierten ebenfalls hochkonsistente Trainingsmodelle. Diese „vereinheitlichte Fußballsprache“ im ganzen Land hat Spaniens Talentproduktion einer präzisen industriellen Montagelinie ähnlich gemacht: von Xavi und Iniesta bis zu den heutigen Rodri und Pedri und sogar den 18-jährigen Lamine Yamal und Cubarsí können junge Talente fast nahtlos in die Nationalmannschaft integriert werden, Plug-and-Play.
Spanien hat sich zu einem weltweit führenden Exporteur von Top-Trainern entwickelt. Guardiola, Arteta, Alonso, Emery... diese Namen repräsentieren das fortschrittlichste taktische Denken im zeitgenössischen Fußball. Hohes Pressing, extremer Ballbesitz und dynamische Positionswechsel, Konzepte, die in den Top-Fünf-Ligen erprobt wurden, fließen kontinuierlich in die Nationalmannschaft zurück und stellen sicher, dass Spanien weltweit immer einen halben Schritt Vorsprung in taktischen Dimensionen behält.
Im Gegensatz dazu befindet sich der italienische Fußball seit dem Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2006 in seiner dunkelsten Stunde. Obwohl die Europameisterschaft 2020 eine kurze „Wiederbelebung“ erlebte, konnte sie den Verfall an ihren Wurzeln nicht verbergen.
Italien fehlt ein einheitlicher nationaler Jugendentwicklungsplan, und den großen Vereinen mangelt es an Synchronisation in der Talentförderung, was dazu führt, dass junge Spieler bei ihrem Aufstieg in die Seniorenmannschaften eine extrem schlechte taktische Anpassungsfähigkeit aufweisen. Die Serie A bleibt eine „verbotene Zone“ für junge Spieler. Für kurzfristige Ergebnisse neigen Trainer dazu, Veteranen oder preiswerte ausländische Spieler einzusetzen, was dazu führt, dass lokale Talente ihre Zeit auf der Bank verschwenden. Dies steht in starkem Kontrast zu La Ligas mutigem Ansatz, 18-jährige Spieler einzusetzen. Das einst stolze „Catenaccio“ (Kettenverteidigung) wirkt im modernen Fußball, der hochintensive Übergänge betont, deplatziert.
Zweifellos ist Spanien das beste Vorbild, wenn die italienische Mannschaft sich erholen will.
Übersetzt von KI.
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