Kounde verteidigte seinen Teamkollegen Yamal vor dem WM-Halbfinale und erklärte, dass seine Kommentare dazu gedacht waren, das Selbstvertrauen zu stärken und nicht, um Respektlosigkeit zu zeigen.

Kounde nahm an einer Pressekonferenz vor dem WM-Halbfinale Frankreichs gegen Spanien teil und äußerte volles Vertrauen in die Mannschaft. In einem Interview in der Mixed Zone betonte er zudem, dass Yamals Äußerungen nicht despektierlich gegenüber den Gegnern seien, sondern vielmehr dazu dienten, Selbstvertrauen aufzubauen, was auch innerhalb des FC Barcelona der Fall sei. Er sprach über den Zusammenhalt, der in den letzten Jahren in der Kabine entstanden ist, lobte die Kombination aus Mbappé und Dembélé und analysierte die Merkmale der spanischen Mannschaft – ein Team, das Gegner durch Ballbesitz zermürben kann. Kounde erklärte explizit, dass Frankreich ebenfalls Ballbesitz benötigen würde, um das Finale zu erreichen, und verteidigte dabei seinen FC Barcelona-Teamkollegen unmissverständlich.
Bezüglich Deschamps' Rede sagte Kounde: „Deschamps' Rede hat uns tief berührt. Es war eine schöne Ansprache, und er erhielt danach einen langen Applaus, weil er aus dem Herzen sprach, mit vollständiger Aufrichtigkeit. Diese Mannschaft hatte seit Beginn dieses Turniers einen extrem starken Zusammenhalt, der sogar während der Trainingslager vor 2022 und 2024 aufgebaut wurde. Die Stimmung in der Kabine ist großartig, alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin, was eine unserer größten Stärken ist. Das sieht man auch auf dem Feld: Wir haben Spaß daran, zusammen zu spielen, füreinander zu laufen und alles für unsere Teamkollegen zu geben. Morgen müssen wir, wenn wir das Finale erreichen wollen, besser sein als je zuvor.“
Über die Beziehung zwischen Mbappé und Dembélé sagte Kounde: „Ihre Beziehung ist fast brüderlich. Sie sind im Fußball zusammen aufgewachsen und kennen sich seit vielen Jahren. Darüber hinaus bringen sie viel Freude in die Mannschaft. Sowohl Dembélé als auch Mbappé lieben es, Witze zu machen, wie die meisten Leute in der Kabine, was eine großartige Atmosphäre und positive Energie abseits des Feldes schafft. Auf dem Feld kann jeder sehen, wie wichtig sie sind. Sie sind Spieler, die das Spiel entscheiden können und seit Beginn der Weltmeisterschaft den Unterschied ausmachen. Hoffentlich wird das auch morgen der Fall sein.“
Bezüglich der Verbesserung in Frankreichs Verteidigung meint Kounde: „Ich denke, wir haben das gut gemacht. Aber das ist nicht nur ein Verdienst der Abwehrreihe; es ist eine Teamleistung. Alles beginnt mit dem Pressing der Stürmer und wie sie den Spielaufbau des Gegners stören. Wir haben uns in diesem Aspekt während dieses Turniers kontinuierlich verbessert. Wenn die Arbeit der vorderen und mittleren Reihen gut erledigt wird, verringert sich auch der Verteidigungsdruck auf uns Verteidiger. Was die Innenverteidigung angeht, denke ich, dass Saliba und Upamecano sehr gut zusammenarbeiten. Sie haben Spielerfahrung auf Top-Niveau, kennen sich sehr gut und jeder hat seine Stärken. Upamecano neigt dazu, den Ball nach vorne zu tragen, während Saliba ein großes Gefühl der Ruhe vermittelt. Sie sind ein sehr solides Duo.“
Zu Yamals früheren Kommentaren antwortete Kounde: „Das war keine Respektlosigkeit. Er macht das Gleiche bei FC Barcelona. Ich kenne ihn sehr gut. Es ist seine Art, Selbstvertrauen aufzubauen. Er kennt seine Stärken. Meiner Meinung nach ist es eine zusätzliche Motivation für ihn, keine Respektlosigkeit.“
Über Frankreichs Plan, Spanien einzuschränken, sagte Kounde: „Wir sind zwei Teams mit starken Offensiven. Spanien basiert historisch auf Ballbesitz, kann aber auch durch Gegenangriffe eine Bedrohung darstellen. Wir mögen auch Ballbesitz, aber wir wissen, wie man sich anpasst und das Übergangsspiel nutzt, um Räume zu finden. Morgen werden wir auch Ballbesitz brauchen, denn man kann den Ball gegen Spanien nicht 90 Minuten lang jagen. Wenn man das tut, wird man irgendwann überall Lücken finden und nur noch in der Defensive sein.“
Bezüglich der Gefahren Spaniens analysierte Kounde: „Spaniens größte Stärke war schon immer ihr Kollektiv. Ihre DNA ist immer noch der Tiki-Taka-Stil. Sie versuchen, Gegner zu zermürben, indem sie den Ball ständig von einer Seite zur anderen bewegen, bis sie eine Lücke finden und einen Fehler erzwingen. Das ist immer noch ihr Markenzeichen. Unser Stil ist etwas anders, vielleicht mehr auf das Übergangsspiel ausgerichtet, aber wir mögen auch Ballbesitz, und morgen wollen wir den Ballbesitz nutzen, um Spanien aus dem Rhythmus zu bringen.“
Zur besonderen Bedeutung des 14. Juli sagte Kounde: „Der 14. Juli ist unser Nationalfeiertag, und natürlich erinnern wir uns an die Opfer und ihre Familien des Terroranschlags von Nizza. Aber wir hoffen auch, dass dieser Tag alle Franzosen stolz machen kann. Seit Beginn dieser Weltmeisterschaft haben wir immense Unterstützung gespürt, die uns bewegt. Darüber hinaus ist es ja immerhin ein WM-Halbfinale, ein außergewöhnliches Spiel, das an sich schon eine große Motivation darstellt.“
Übersetzt von KI.
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