Laut Kicker hat der 18-jährige bosnisch-herzegowinische Nationalspieler Alajbegovic seinen Wunsch nach einem Wechsel in die Serie A offiziell bei Bayer Leverkusen eingereicht. Atalanta Bergamo drängt derzeit stark auf diesen Transfer. Bayer Leverkusen beabsichtigt jedoch nicht, seinen Abgang zu überstürzen, und die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien sind weit davon entfernt, eine Einigung zu erzielen.

Alajbegovic sieht Italien als den nächsten Schritt in seiner Karriere, wobei seine Kernforderungen stabile Spielzeit und ein ballbesitzorientierter Spielstil sind. Seiner Meinung nach sieht er sich bei Bayer Leverkusen einem ernsthaften Überangebot an Spielern auf seiner Idealposition gegenüber, insbesondere nachdem der Verein den Linksaußen Afonso Moreira von Lyon für 29 Millionen Euro verpflichtet hat, was ihn noch weniger bereit macht, nur eine Ersatzrolle zu spielen. Im Gegensatz dazu würden ihn Top-Teams der Premier League nur als Reserve betrachten, was seine Idee, in die Serie A zu wechseln, weiter gefestigt hat.

Obwohl Corriere dello Sport zuvor erklärte, dass Atalanta Bergamo und Bayer Leverkusen kurz vor einer Einigung stünden, hält der Kicker dies für nahezu unmöglich. Der Grund liegt in der Diskrepanz bei den Ablösesummen; die Forderung von Bayer Leverkusen ist eine feste Ablösesumme von 30 Millionen Euro plus Boni und ein Prozentsatz zukünftiger Transfererlöse, eine Summe, die in der Serie A als sehr hoch gilt. Da Atalanta Bergamo jedoch nicht der einzige Verein ist, der an Alajbegovic interessiert ist, hat Bayer Leverkusen keinerlei Grund, seine Forderung zu senken. Neapel und möglicherweise auch Mailand sind ebenfalls im Rennen um Alajbegovic.

Dieser Deal ist für Bayer Leverkusen besonders heikel. Viele Fans sehen Alajbegovic als den nächsten Wirtz. Ihn für weniger als 30 Millionen Euro zu verkaufen, würde in der Öffentlichkeit nicht als finanzieller Erfolg, sondern als falsches sportliches Signal wahrgenommen werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der enttäuschenden Leistung des direkten Konkurrenten Ben Seghir, der für 32 Millionen Euro erworben wurde, in seiner ersten Saison, würde das Risiko, Alajbegovic gehen zu lassen, weiter verstärkt. Ihn zu behalten, würde Bayer Leverkusen hingegen helfen, sein Image der Förderung von Offensiv-Superstars nach Havertz und Wirtz fortzusetzen.

Übersetzt von KI.

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