Laut L'Équipe endet Deschamps' 14-jährige Amtszeit als Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft nach diesem Samstag, und Zidane gilt als sehr starker Kandidat für das Amt des neuen Cheftrainers. Sollte Zidanes Vertrag mit dem französischen Fußballverband (FFF) jedoch noch nicht unterzeichnet sein, könnte seine Vergütungsfrage die Intervention und Genehmigung des französischen Sportministeriums erfordern.

Dies liegt daran, dass das französische „Gesetz zur Verwaltung des Profisports“ vorangetrieben wird. Dieser Gesetzentwurf umfasst mehrere Reformen im Management des Profisports, einschließlich Gehaltsobergrenzen für Führungskräfte und Angestellte von Sportverbänden.

Am 8. Juli beschloss der paritätische Ausschuss des französischen Senats und der Nationalversammlung, das Jahresgehalt des betreffenden Personals auf 450.000 € vor Steuern zu begrenzen. Diese Obergrenze kann jedoch mit besonderer Genehmigung des Sportministeriums überschritten werden.

Der Text muss noch in öffentlichen Sitzungen der Nationalversammlung und des Senats, die für den 20. und 21. Juli erwartet werden, offiziell angenommen werden und wird dann im Amtsblatt veröffentlicht und in Kraft treten.

Wenn der Vertrag zwischen Zidane und der FFF nicht im Voraus unterzeichnet wurde, müsste die FFF daher die Zustimmung von Marina Ferrari, Ministerin für Sport, Jugend und Gemeinschaftsleben, einholen, um Zidane ein Jahresgehalt von über 450.000 € vor Steuern anbieten zu können. Dies ist es sei denn, Zidane ist bereit, ein Gehalt zu akzeptieren, das fast zehnmal niedriger ist als das von Deschamps, was als höchst unwahrscheinlich gilt.

Theoretisch könnte die FFF Zidane auch so schnell wie möglich unter Vertrag nehmen, bevor das Gesetz offiziell verkündet wird, und so die behördliche Aufsicht umgehen. L'Équipe glaubt jedoch, dass eine solche Maßnahme von der Öffentlichkeit leicht als aggressiver Vorstoß interpretiert werden könnte.

Ferrari erklärte am Mittwochmorgen in einem Interview mit France 2, dass Zidane ein „guter Kandidat“ für die französische Mannschaft sei. Sie betonte jedoch auch: „Die Wahl des Nationalmannschaftstrainers liegt nicht in der Verantwortung des Sportministers.“

Wenn das Sportministerium jedoch entscheiden muss, ob es eine Gehaltsausnahme für Zidane oder andere Kandidaten gewährt, würde es effektiv eine Rolle bei der Trainerernennung spielen. Die Gehälter einiger Assistenztrainer könnten ebenfalls die jährliche Gehaltsobergrenze von 450.000 € vor Steuern überschreiten, was somit ebenfalls eine besondere Genehmigung erfordern könnte.

Der Bericht besagt, dass viele Beobachter von dieser Regelung überrascht sind, da sie es dem Sportministerium letztendlich ermöglichen könnte, die Wahl des Trainers der französischen Nationalmannschaft indirekt zu beeinflussen, indem es Ausnahmen genehmigt oder ablehnt. Diese Situation ähnelt Ländern, in denen politische Kräfte direkt in die Angelegenheiten der Nationalmannschaft eingreifen, was die FIFA typischerweise nicht begrüßt.

Übersetzt von KI.

Die AF-Website ist jetzt online! Vollständige Nachrichten, Kommentare, Spieldetails und Statistiken auf dem Computer. Besuchen Sie: www.allfootballapp.com