Kürzlich erklärte die 78-jährige niederländische Trainerlegende Dick Advocaat in einem Interview, dass er bereit sei, als Cheftrainer der Nationalmannschaft von Curaçao weiterzumachen. Obwohl er noch keine endgültige Entscheidung über seine Zukunft getroffen hat, machte der erfahrene Trainer deutlich, dass die Motivation, weiterhin zu coachen, immer noch vorhanden ist.

„Ich werde nicht vorschnell Nein sagen", sagte Advocaat in einem Interview mit dem curaçaobasierten Medium Curaçao.nu. Der Fußballverband von Curaçao plant, im August den Cheftrainer der Nationalmannschaft für die kommende Periode bekannt zu geben, und Advocaat bleibt einer der Hauptkandidaten.
Körperliche Verfassung kein Problem, Coaching-Begeisterung bleibt
Advocaat erklärte, dass er noch mehr Zeit brauche, um über seine Zukunft nachzudenken, aber derzeit hätten er und der Fußballverband von Curaçao noch nicht formell über eine Vertragsverlängerung gesprochen.
Er betonte jedoch auch, dass das Verlassen des Teams keine ausgemachte Sache sei.
Auf die Frage, ob er noch die Motivation habe, weiter zu trainieren, antwortete Advocaat klar: „Diese Motivation ist kein Problem."
„Man spürt es jetzt, zum Beispiel während der Weltmeisterschaft, man will alle Spiele sehen. Gleichzeitig achtet man immer noch auf die eigene Mannschaft und denkt ständig über die Entwicklung der Mannschaft nach."
Bezüglich des Alters hält Advocaat es nicht für ein Hindernis. „Meine körperliche Verfassung ist sehr gut, das ist also absolut kein Problem."
Der erfahrene Trainer erklärte dann explizit, dass, wenn es in Zukunft Coaching-Möglichkeiten gäbe, der Umfang auf Curaçao beschränkt sein werde.
Zu Gerüchten über andere Trainerjobs antwortete Advocaat: „Wenn in Zukunft etwas passiert, dann nur auf Curaçao, sonst gibt es keine anderen Möglichkeiten."
Rückblick auf die historische WM-Reise: Curaçaos Leistung verdient Lob
Advocaat war mit Curaçaos erstem WM-Erlebnis zufrieden.
Als Team, das sein Debüt auf der WM-Bühne gab, stand Curaçao in seinem ersten Gruppenspiel vor einer riesigen Herausforderung und erlitt eine vernichtende 1:7-Niederlage gegen Deutschland.
Im zweiten Spiel schrieb das Team jedoch Geschichte mit einem 0:0-Unentschieden gegen Ecuador und holte seinen ersten WM-Punkt.
Im letzten Gruppenspiel verlor Curaçao mit 0:2 gegen die Elfenbeinküste, doch ihre Gesamtleistung erhielt dennoch Anerkennung.
Advocaat sagte: „Abgesehen vom ersten Spiel war unsere Leistung eigentlich ziemlich gut."
„Man darf die Stärke der Gegner, denen wir gegenüberstanden, nicht unterschätzen. Schauen Sie sich unsere Leistung im zweiten und dritten Spiel an, die Mannschaft konnte sehr stabil standhalten, was mich sehr positiv stimmt."
Er ist der Meinung, dass Curaçaos Gruppe extrem wettbewerbsintensiv war.
Als er gegen Ecuador und die Elfenbeinküste spielte, sah er, dass das Team die Fähigkeit hatte, mit Weltklasse-Teams zu konkurrieren.
„Eigentlich hätten wir mehr erreichen können", sagte Advocaat.
Die WM-Erfahrung berührte sein Herz: Die Freude der Fans bewegte mich
Diese WM-Erfahrung war nicht nur für das Team von Curaçao von Bedeutung, sondern hinterließ auch bei Advocaat selbst einen tiefen Eindruck.
Am meisten bewegte ihn die Begeisterung und Freude, die die Fans von Curaçao zeigten.
Er sagte: „Wenn man die Freude dieser Menschen sieht, selbst nach dem ersten Spiel waren sie noch so glücklich, dieser Moment hat mich wirklich bewegt."
„Das könnte natürlich auch mit dem Alter zusammenhängen."
Für einen erfahrenen Trainer mit jahrzehntelanger Erfahrung können solche Emotionen ihn immer noch berühren.
Hofft auf die Aufnahme weiterer neuer Spieler, beobachtet die Dynamik der niederländischen Nationalmannschaft
Advocaat glaubt, dass Curaçao in Zukunft noch Raum für Verbesserungen hat, aber ob das Team weiter wachsen kann, hängt weitgehend davon ab, ob es mehr exzellente Spieler anziehen kann.
Daher achtet er auch auf Veränderungen in der niederländischen Nationalmannschaft.
Derzeit warten einige in den Niederlanden geborene junge Spieler, die auch für Curaçao spielen könnten, noch auf die Möglichkeit, sich der niederländischen Nationalmannschaft anzuschließen.
Advocaat erklärte, dass aufgrund des harten internen Wettbewerbs und der Personalwechsel im niederländischen Team in Zukunft neue Möglichkeiten entstehen könnten.
„Normalerweise lehnen junge Spieler, die auch für uns spielen könnten, eine Teilnahme an Curaçao ab, weil sie auf eine Chance bei der niederländischen Nationalmannschaft warten wollen."
„Davon könnten wir in Zukunft profitieren."
Advocaat erinnerte Außenstehende jedoch auch daran, dass Curaçao keine unrealistischen Erwartungen haben sollte. „Wir müssen zuerst abwarten, welche Veränderungen in der niederländischen Nationalmannschaft stattfinden."
„Erst dann können wir festlegen: Welche Spieler wären attraktive Optionen für uns."
„Aber es werden nicht sechs oder sieben Spieler gleichzeitig beitreten."
Auf die Frage, ob er bereits begonnen habe, sich anzusehen, welche Spieler es möglicherweise nicht in den Kader der niederländischen Nationalmannschaft schaffen, antwortete Advocaat mit einem Lächeln:
„Vielleicht, ja."
„Unterschätzen Sie nicht, was Curaçao alles erreicht hat"
Advocaat glaubt, dass die derzeitigen Erfolge von Curaçao nicht nur den Spielern und dem Trainerstab zu verdanken sind.
Seiner Meinung nach haben der Fußballverband von Curaçao, die Sponsoren, das Logistik-Unterstützungsteam und die Medien alle wichtige Rollen bei der Entwicklung des Teams gespielt.
Er sagte: „Wenn man bedenkt, wann wir angefangen haben, hatten wir eigentlich fast nichts."
„Aber jetzt haben wir eine der höchsten Stufen im Weltfußball erreicht."
„Die Bemühungen des gesamten Teams und aller Beteiligten haben dabei eine große Rolle gespielt. Das sollte niemals unterschätzt werden."
Advocaat ist derzeit nicht bereit, sich für einen neuen Vierjahreszyklus zu verpflichten.
Er erklärte, dass seine Zukunft je nach Situation auch in Etappen beurteilt werden könne.
Derzeit liegt die endgültige Entscheidung bei ihm und dem Fußballverband von Curaçao.
Sicher ist jedoch, dass dies noch kein Abschied ist.
Zuvor hatte Curaçao geplant, eine Statue für Advocaat zu errichten, um seinen historischen Beitrag bei der Führung des Teams zur ersten Weltmeisterschaft zu ehren.
Auf die Frage, ob der Plan für die Statue verschoben werden sollte, da er möglicherweise weiter coachen würde, antwortete Advocaat mit einem Lächeln:
„Ich denke, das wäre eine kluge Entscheidung."
Unter Advocaats Führung gelang Curaçao ein bedeutender Durchbruch in seiner nationalen Fußballgeschichte.
Obwohl die erste WM-Reise des Teams letztendlich nicht über die Gruppenphase hinausging, holten sie ihren ersten WM-Punkt und bewiesen ihre Fähigkeit, mit starken internationalen Teams zu konkurrieren.
Für dieses wachsende Team wird die Entscheidung, ob Advocaat bleibt, einer der Schlüsselfaktoren für die zukünftige Entwicklung sein.
Übersetzt von KI.
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