Laut L'Équipe drückte der argentinische Präsident Milei Verständnis für das Zeigen eines Malvinas-Banners durch die Spieler aus, forderte aber dennoch, Fußball und Politik nicht zu vermischen.

Laut L'Équipe drückte der argentinische Präsident Milei Verständnis für die Zurschaustellung eines Malvinas-Banners durch die Spieler aus, forderte aber dennoch, Fußball und Politik nicht zu vermischen. Die argentinische Mannschaft zeigte nach dem 2:1-Sieg gegen England im Halbfinale ein Banner mit der Aufschrift „Malwinen sind argentinisch“.
Am Donnerstag reagierte Milei darauf in einer Radiosendung. Er erklärte, dass er die Handlungen der Spieler verstehe, forderte aber dennoch, Fußball und Politik nicht zu vermischen. Milei sagte, dass seit 1982 die Ansichten der Argentinier über diese kleine Inselgruppe im Südatlantik immer existiert hätten und dieses Gefühl „im Herzen jedes Argentiniers existiert“. Er fügte hinzu, es sei „völlig legitim und vernünftig“ für die Spieler, dies ausdrücken zu wollen und dies auch zu tun. Er sagte auch, dass er nicht glaube, dass dies Missverständnisse verursachen oder dazu führen würde, dass Menschen die relevanten Themen falsch interpretieren.
„Ein Fußballspiel ist ein Fußballspiel. Trainer Scaloni versteht es so, und die Veteranen verstehen es so“, sagte Milei und bezog sich dabei auf die beruhigenden Erklärungen der letzten Tage, die versuchten, das Spiel von dem territorialen Streit zu trennen.
„Das stimmt, die Malwinen gehören zu Argentinien, und wir werden sie zurückerobern.“ „Aber wir werden es auf diplomatischem Wege tun, auf eine klügere Art.“ Milei betonte auch, dass die argentinische Diplomatie „große Fortschritte gemacht“ habe und „die Vereinten Nationen dazu gebracht hat, Großbritannien aufzufordern, sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen.“
Die britische Regierung ist der Ansicht, dass diese Aktion „eindeutig gegen“ die FIFA-Bestimmungen verstößt. Das von den argentinischen Spielern nach dem Spiel gezeigte Banner wurde anschließend auf dem Spielfeld platziert, und die britische Regierung erklärte, dass dies gegen die FIFA-Bestimmungen verstoßen könnte, die jegliche politische Äußerung bei ihren Veranstaltungen verbieten.
In einem Interview kurz nach dem Spiel schien Milei sich von den Aktionen der Spieler zu distanzieren, zumindest in einer abgeschwächten Form. Er sagte damals auf Radio Mitre: „Mischen Sie die Dinge nicht durcheinander. Die Malwinen werden durch umsichtige Diplomatie zurückgewonnen, nicht durch billige patriotische Gesten.“
Er erwähnte die Handlungen der Spieler damals nicht ausdrücklich. Am Donnerstag forderte die britische Regierung die FIFA auf, das Banner zu untersuchen. Der britische Minister für Wirtschaft und Handel, Peter Kyle, war der Ansicht, dass dies einen „klaren Verstoß“ gegen die FIFA-Regeln darstelle.
Übersetzt von KI.
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