Thomas Müller kritisierte den ehemaligen Bundestrainer Nagelsmann erneut öffentlich und wies auf grundlegende Probleme bei der Positionsbesetzung der Nationalspieler in Schlüsselpositionen hin.

Mehr als zwei Wochen sind seit dem Ausscheiden Deutschlands bei der Weltmeisterschaft vergangen, doch der Schatten der Niederlage schwebt immer noch. Nagelsmann ist als Bundestrainer zurückgetreten, und Klopp gilt als starker Kandidat für seine Nachfolge. Ehemalige Nationalspieler reflektieren weiterhin über die Gründe des Scheiterns. Thomas Müller, ein 36-jähriger Weltmeister, arbeitet jetzt als Kommentator für MagentaTV, und er lieferte in Kners Podcast eine detaillierte Analyse der Leistung des Teams.

Thomas Müller ist der Meinung, dass die deutsche Mannschaft die passenden Positionen für die Topspieler innerhalb des Kaders nie wirklich geklärt hat. „Dieses Gefühl, wo sollen unsere Superstars spielen, das haben wir nicht entwickelt und hatten auch Schwierigkeiten bei Entscheidungen“, so Thomas Müller. „Jamal Musiala, Florian Wirtz, wer soll wo spielen? Wir wissen alle, dass beide lieber im Zentrum agieren. Hinzu kommt, dass es draußen immer eine Diskussion gab, ob Havertz ein echter Mittelstürmer ist.“

Neben Jamal Musiala, Florian Wirtz und Havertz sprach Thomas Müller auch über Kimmich. Er hinterfragte insbesondere die Praxis, Kimmich als Rechtsverteidiger aufzustellen: „Wo soll meine Säule platziert werden? Kimmich ist sicherlich eine klare Säule. Aber wenn er auf einer Position platziert wird, auf der er nicht wirklich als Säule agieren kann, macht das dann noch Sinn? Andere Länder sind da ganz anders; ihre Superstars spielen in der Nationalmannschaft auf denselben Positionen wie in ihren Vereinen.“

Thomas Müller gab zu, dass Kimmich in bestimmten Spielen durchaus als Rechtsverteidiger überzeugen konnte, besonders wenn die Gegner Deutschland nicht stark unter Druck setzten. Er hält dies jedoch weiterhin für diskussionswürdig: „Wenn man genau darüber nachdenkt, wenn unsere Topspieler auf Positionen spielen, die ihnen nicht wirklich gehören oder zumindest angepasste Positionen sind, dann ist die Strategie selbst vielleicht falsch. Vielleicht muss ich akzeptieren, dass an einem bestimmten Punkt auf dem Feld weniger Qualitätsleistung erbracht wird.“

Thomas Müller nannte Spanien, England und Frankreich als positive Beispiele und stellte fest, dass diese Teams ihre besten Spieler immer auf ihren geeignetsten Positionen spielen lassen. Sein Fazit war ziemlich eindeutig: „Unsere Superstars sind nicht stark genug. Wir haben Potenzial, aber die Frage ist, wer wirklich liefern kann. In dieser Hinsicht sind andere Länder und Spieler tatsächlich voraus.“

Für die deutsche Mannschaft muss diese Lücke in den kommenden Jahren geschlossen werden – und diese Arbeit wird höchstwahrscheinlich von einem neuen Trainer abgeschlossen. Klopp ist der klare Favorit, um Nagelsmanns Nachfolger zu werden.

Übersetzt von KI.

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