Rauch von kanadischen Waldbränden zieht nach New York, Finale der FIFA-Weltmeisterschaft (Spanien gegen Argentinien) droht Gefahr durch Luftqualität.

Am frühen Donnerstagmorgen bot New York ein unkenntliches Bild. Die Skyline von Manhattan war von einer dicken Schicht grauen Rauchs verdeckt, und Gesichtsmasken, die seit der Pandemie weitgehend vergessen waren, tauchten wieder auf den Straßen auf. Drei Tage vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft haben kanadische Waldbrände eine unerwartete Bedrohung für das größte Sportereignis der Welt dargestellt.
„Sie sind Spitzensportler, und ihre Lungen verarbeiten viel Luft. Sie sollten nicht im Freien trainieren, wenn die Luftqualität gefährliche Werte erreicht. Ich würde nach Indoor-Anlagen mit sauberer Luft suchen“, sagte Dr. Courtney Howard, Notärztin und Vertreterin der Global Climate and Health Alliance, in einem Interview mit der Associated Press, nachdem Luis de la Fuentes spanische Mannschaft im rauchverhangenen East Hanover im Freien trainiert hatte.
Die örtlichen Behörden haben eine Luftverschmutzungswarnung herausgegeben, die zu reduzierter anstrengender Outdoor-Aktivität rät und insbesondere Personen mit Atemwegserkrankungen dringend auffordert, ihren Schutz zu verstärken. Der Index, den alle beobachten, ist der Luftqualitätsindex (AQI), der die Konzentration von Schadstoffpartikeln in der Luft misst und je nach Windrichtung innerhalb von Stunden dramatisch schwanken kann. Es ist jedoch weder der graue Himmel noch der Rauchgeruch, der im Großraum New York bereits wahrnehmbar ist, der entscheidet, ob das Finale wie geplant stattfindet, sondern der AQI-Wert.
Wenn dieser Index einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, erachten die Gesundheitsbehörden die Luftqualität als ungeeignet für anstrengende Übungen. Am Donnerstag zeigten mehrere Überwachungsstationen in New Jersey zu bestimmten Zeiten Luftqualitätswerte von „ungesund für empfindliche Gruppen“ bis „gefährlich“. Für die FIFA-Weltmeisterschaft hat sich jedoch eine große Unbekannte ergeben: Die FIFA hat nie öffentlich den spezifischen kritischen Schwellenwert für die Verschiebung eines Spiels aufgrund von Luftverschmutzung genannt. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Gesundheits- und Wetterämtern – falls ungesunde Werte erreicht werden, kann das Spiel angepasst werden.
Trotz Bedenken sind die meteorologischen Modelle für das Finale günstig. Die Wetterdienste sagen für Samstag starken Regen voraus, und eine Kaltfront, die am frühen Sonntag eintrifft, sollte den größten Teil des über New York und New Jersey angesammelten Rauchs vor Spielbeginn beseitigen. Daher ziehen weder die Behörden noch die FIFA derzeit eine Verschiebung des Spiels in Betracht. Experten warnen jedoch, dass die Rauchverteilung von der Windrichtung abhängt und sich die Situation schnell ändern kann, wobei die relevanten Überwachungsdaten fast in Echtzeit aktualisiert werden.
Übersetzt von KI.
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