Tuchels England-Team wurde im Halbfinale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft mit 1:2 von Argentinien geschlagen, und die deutsche Legende Effenberg teilte ihre Ansichten zu dem Spiel.

Effenberg sagte: „Aus englischer Sicht ist die traurige Wahrheit, dass diese 1:2-Niederlage größtenteils selbst verschuldet war. Nach der Führung so passiv zu spielen, kam einer ‚Einladung‘ an Argentinien gleich, aggressiver zu werden und auf den Ausgleich zu drängen, und genau so ist es dann auch gekommen. Nun prasseln natürlich diverse Kritiken auf Englands deutschen Cheftrainer Tuchel ein – und ich muss sagen, diese Kritiken sind nicht unberechtigt. Speziell Tuchels Auswechslungen kann ich nicht nachvollziehen.“

Effenberg wies weiter darauf hin: „Es war schon während des Spiels deutlich zu erkennen, dass England ständig dem Ball hinterherlaufen musste, und irgendwann in der Schlussphase zogen sich zehn Spieler in den eigenen Strafraum zurück, während Argentinien weiter drängte und immer wieder Flanken in den gegnerischen Strafraum schlug. Tuchel wird früher oder später zugeben müssen, dass er Fehler in seinem Coaching auf dem Feld gemacht hat. Das war wirklich kein kluger Schachzug für ihn und sein Trainerteam.“

Dennoch glaubt der ehemalige deutsche Nationalspieler, dass Tuchel weiterhin Trainer Englands bleiben wird: „Ich bin mir aber sicher, dass er daraus lernen wird. Und aus diesem Grund halte ich die Entscheidung der FA, ihn zu behalten, für richtig. Es ist auch klar, dass, wenn er so früh und geräuschlos ausgeschieden wäre, wie es Bundestrainer Nagelsmann erlebt hat, Tuchel seinen Job wahrscheinlich schon verloren hätte.“

Übersetzt von KI.

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