Laut südkoreanischen Medien Dailyan löste der Film „Kung Fu Women's Soccer“ unter der Regie des chinesischen Filmemachers Stephen Chow kürzlich eine Kontroverse in Südkorea aus. Vorwürfe, der Film enthalte Szenen, die die südkoreanische Frauenfußballnationalmannschaft verunglimpfen, führten zu Kritik aus Südkorea.

Laut dem südkoreanischen Medienunternehmen Dailyan wurde der Film am 11. Juli in China veröffentlicht und ist eine Fortsetzung des Hitfilms „Shaolin Soccer“ aus dem Jahr 2001. Der Film erzählt eine komödiantische Geschichte über ein Außenseiter-Frauenfußballteam, das Kampfsportelemente in sein Spiel integriert und Wunder vollbringt. Innerhalb von nur drei Tagen nach seiner Veröffentlichung spielte er über 600 Millionen RMB an den Kinokassen ein.

Teile des Filmtrailers und des Hauptfilms haben jedoch Kontroversen ausgelöst. Einige in Südkorea glauben, dass der Film Szenen enthält, die auf die südkoreanische Frauenfußballnationalmannschaft anspielen.

Insbesondere wird ein Team namens „Ewha Women's Football Team“ als „foulspielendes“ Team dargestellt, das häufig verschiedene unfaire Taktiken anwendet. Die Spielerinnen werden auch als besessen von Make-up und farbigen Kontaktlinsen dargestellt, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Südkorea glaubt, dass dieser Teamname implizit auf die Ewha Womans University in Südkorea verweist. Darüber hinaus wurde die Aufnahme unbeholfener koreanischer Zeilen in den Film als Spott kritisiert.

Professor Seo Kyoung-duk von der Sungshin Women's University in Südkorea erklärte, dass ähnliche Kontroversen nicht neu seien. Er wies darauf hin: „Während der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking veröffentlichte eine chinesische Agentur einen Kurzfilm über Eisschnelllauf namens ‚Fly, Ice Light‘, der südkoreanische Athleten als ‚Foulkönige‘ darstellte, was damals eine riesige Kontroverse auslöste.“

Seo Kyoung-duk erklärte weiter: „Auch wenn ein Film ein fiktives Werk ist, ist es tatsächlich falsch, Sportarten wie Shorttrack-Eisschnelllauf und Fußball kontinuierlich als Material zu verwenden, um den südkoreanischen Sport herabzusetzen und zu beleidigen.“

Er forderte außerdem: „Vor der Überseeveröffentlichung von ‚Kung Fu Women's Soccer‘ im August dieses Jahres hoffe ich, dass die bestehenden Probleme korrigiert werden und dass benachbarte Länder nicht länger durch beleidigende Metaphern verletzt werden.“

Angesichts dieser Kontroverse äußerten einige südkoreanische Netizens ebenfalls ihre Unzufriedenheit. Ein Netizen kommentierte: „Dies ist ein Ausdruck der Überlegenheits- oder Minderwertigkeitskomplexe der chinesischen Kultur gegenüber Südkorea.“ Andere sagten: „Da es Kontroversen ausgelöst hat, schauen Sie diesen Film nicht an.“

Übersetzt von KI.

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