Die FIFA könnte strafrechtlich verfolgt werden, weil sie Zahlungen an russische Vereine geleistet hat, die mit sanktionierten Organisationen verbunden sind, berichtet Goal.com.

Im Rahmen des „Club Benefits Programme“ schüttete die FIFA nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 209 Millionen Dollar Entschädigung an Vereine aus, wovon etwa 1,2 Millionen Dollar an sechs russische Vereine gingen.
Diese sechs Vereine sind Zenit St. Petersburg, Dynamo Moskau, ZSKA Moskau, Rubin Kasan, Lokomotive Moskau und FC Krasnodar. Die Untersuchung besagt, dass mit Ausnahme der Zahlungen an den FC Krasnodar die anderen fünf Vereine mit Unternehmen auf internationalen Sanktionslisten verbunden sind.
Der Bericht weist darauf hin, dass die FIFA, da sie Büros in den Vereinigten Staaten hat und ihren Hauptsitz in Zürich unterhält, auch den US-amerikanischen und europäischen Sanktionsvorschriften unterliegt und daher keine Zahlungen an Unternehmen leisten sollte, die direkt oder indirekt mit sanktionierten Personen oder Unternehmen in Verbindung stehen.
Helen Over de Linden, eine auf Russland-bezogene Fälle spezialisierte Anwältin, erklärte deutlich: „Zahlungen können nicht geleistet werden, wenn Gelder direkt oder indirekt sanktionierten Personen oder Unternehmen zugutekommen.“ Die einzige Ausnahme könnte eine vorherige Genehmigung der zuständigen Behörden sein, aber es scheint, dass dies nicht geschehen ist.
Laut dieser Untersuchung könnte die FIFA in Zukunft erneut mit ähnlichen Problemen konfrontiert werden: Nach der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 wird die FIFA weitere 355 Millionen Dollar an Vereine umverteilen, die Nationalspieler abstellen, und auch russische Vereine werden zu diesem Zeitpunkt Anspruch auf Entschädigung haben.
Nach Ansicht von Experten hat sich die FIFA erneut in gefährliches juristisches Terrain begeben. Over de Linden warnte, dass mutmaßliche Sanktionsverstöße schwerwiegend seien: „Sanktionsverstöße sind ein internationales organisiertes Verbrechen, das mit bis zu sechs Jahren Gefängnis bestraft wird.“
Die FIFA lehnte es ab, die Ergebnisse der „Follow the Money“-Untersuchung zu kommentieren.
Übersetzt von KI.
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