Laut Bild sucht Deutschlands neuer Trainer Klopp einen Nachfolger für Manuel Neuer, was eine Diskussion darüber ausgelöst hat, wer Deutschlands neue Nummer eins im Tor werden wird.

Adler (42, 12 Länderspiele) sagte: „Ich denke, Klopp wird Baumann anrufen und ihn persönlich als vorläufige Nummer eins vorschlagen. Diese Entscheidung sollte Baumann ganz allein treffen. Baumann sollte sich aber auch darüber im Klaren sein, dass Noah Atubolu, Jonas Urbig und Mio Backhaus auf lange Sicht die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft im Tor darstellen.“
Baumann (36) sollte ursprünglich als Nummer eins an der FIFA-Weltmeisterschaft teilnehmen, wurde aber vor dem Turnier zum Ersatzspieler degradiert.
Schumacher (72, 76 Länderspiele, Europameister 1980) sagte: „Logischerweise hätte ich Nübel als neue Nummer eins im Tor gesehen. Aber nach seinem Wechsel in die Türkei ist er aus dem Rampenlicht verschwunden. Auch Ter Stegen hatte Probleme, als er im Ausland spielte. Jede Woche in der heimischen Liga zu spielen und die Fans mit Paraden zu begeistern, wirkt sich sicherlich positiv aus. Meiner Meinung nach ist Urbig also die zukünftige Nummer eins im Tor. Selbst wenn Manuel Neuer seinen Vertrag verlängert, wird er bei Bayern immer mehr Spielzeit bekommen. Wenn man bei einem so großen Verein regelmäßig spielt und Leistung bringt, hat man natürlich einen Vorteil.“
Maier (82, 95 Länderspiele, Europameister 1972, FIFA-Weltmeister 1974, ehemaliger Torwarttrainer der deutschen Nationalmannschaft) sagte: „Ich würde mit Baumann beginnen und dann sehen, wie sich Urbig entwickelt. Er sollte erst einmal eine weitere Saison in der Bundesliga spielen, und dann können wir ihn beurteilen. Urbig ist ein sehr vielversprechendes Talent mit der Chance auf Erfolg. Aber Klopp wird dieses Problem lösen.“
Frank Rost (53, 4 Länderspiele) sagte: „Ich denke, der neue Torhüter Nummer eins sollte bei einem Verein absolute Stammkraft sein und auch in europäischen Wettbewerben spielen. Ich würde Baumann aufstellen. Er war letzte Saison stabil und gut für Hoffenheim. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass der aktuelle Standard der Torhüter in der Bundesliga relativ durchschnittlich ist.“
Andreas Köpke (64, 59 Länderspiele, Europameister 1996, ehemaliger Torwarttrainer der deutschen Nationalmannschaft) sagte: „Das wird eine knifflige Entscheidung für Klopp. Ich denke, ein junger Torhüter muss jetzt als Nummer eins aufgebaut werden. Urbig ist sicherlich ein Kandidat, und er wäre noch konkurrenzfähiger, wenn er 20 bis 25 offizielle Spiele für Bayern bestreiten würde und kein traditioneller Ersatztorhüter wäre. Auch Mio Backhaus finde ich sehr interessant; er ist gerade von Bremen nach Freiburg gewechselt. Bei Noah Atubolu bleibt abzuwarten, welchem Verein er sich letztendlich anschließt.“
Jens Lehmann (56, 61 Länderspiele) sagte: „Baumann muss ins Tor. Er hat die komplette FIFA-WM-Qualifikation gespielt, aber bei der FIFA-Weltmeisterschaft keine einzige Minute gespielt. Das gab es in der Geschichte der deutschen Mannschaft noch nie. Baumanns Bemühungen müssen respektiert werden. Er kann immer noch bei der Europameisterschaft spielen. Er muss sich auch im Wettbewerb weiter verbessern. Ich schätze Alexander Nübel, Bernd Leno und Marc-André ter Stegen immer noch hoch ein. Erst wenn Urbig auch Stammtorhüter bei seinem Verein ist, kann er die Nummer eins werden. Der DFB ist keine Entwicklungseinrichtung.“
Timo Hildebrand (47, 7 Länderspiele) sagte: „Ich bin gespannt, wie Klopp sich entscheiden wird. Wenn wir der traditionellen Reihenfolge folgen, könnte der 29-jährige Alexander Nübel noch an zwei weiteren FIFA-Weltmeisterschaften teilnehmen. Ich denke eher, dass er einen jüngeren Torhüter wählen wird. Urbig, Atubolu oder auch Dennis Seimen aus Stuttgart könnten in Betracht gezogen werden.“
Wolfgang Kleff (79, 6 Länderspiele, Europameister 1972, FIFA-Weltmeister 1974) sagte: „Ich sehe derzeit keine klare Nummer eins im Tor. Wir haben gute Torhüter, aber nach Manuel Neuer gibt es keine wirklich herausragenden mehr. Zunächst würde ich Baumann als Nummer eins in Betracht ziehen; er war auch vor der FIFA-Weltmeisterschaft die Nummer eins und hat keine Fehler gemacht, während er in den USA auf der Bank saß. Das ist risikofrei und fair. Danach soll die Leistung in der Bundesliga die neue Nummer eins im Tor entscheiden; derzeit sehe ich alle Anwärter auf Augenhöhe.“
Übersetzt von KI.
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