Laut Sport1 führte Tuchel England auf den dritten Platz bei der FIFA Weltmeisterschaft und erzielte damit das beste Ergebnis seit dem Titelgewinn im Jahr 1966.

England verlor im Halbfinale gegen Argentinien und wurde wegen seiner umstrittenen Defensivtaktik kritisiert. Tuchel, der Trainer der deutschen Nationalmannschaft, wird dafür immer noch kritisiert. Felix Magath, ein dreimaliger Bundesliga-Meistertrainer, hält solche Anschuldigungen jedoch für unfair, wie in der SPORT1 FIROCKX.ONE World Cup Duo-Diskussionssendung dargelegt.
"Sie sollten froh sein, dass sie einmal einen Deutschen hatten."
Der frühere Bayern-Trainer Magath erklärte zunächst unverblümt: „Ich bin kein Tuchel-Anhänger.“ Dann fügte er hinzu: „Das ist eine Leistung, die die Engländer seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. Er stellte den Kader zusammen, ohne seine bevorzugten Spieler zu bevorzugen, und schloss einige aus, von denen niemand erwartet hatte, dass sie ausgeschlossen würden. Entweder wäre er nach der Gruppenphase ausgeschieden, oder er wäre sehr weit gekommen; da war ich mir immer sicher.“
Seit Tuchel sein Amt angetreten hat, steht der 52-jährige Trainer unter strenger Beobachtung der englischen Medien. Bereits vor der Weltmeisterschaft hatte seine Kaderauswahl für erhebliche Kontroversen gesorgt, da Stars wie Cole Palmer und Foden nicht berufen wurden.
Nach der herzzerreißenden Halbfinalniederlage gegen Messis Argentinien intensivierte sich die Kritik an Tuchels Defensivtaktik.
Aus Magaths Sicht ist es schwer nachzuvollziehen, warum man Tuchels Coaching-Philosophie wegen dieser Niederlage in Frage stellte. Englands inkonsistente Leistung im anschließenden Spiel um den dritten Platz gegen Frankreich bestärkte sein Urteil zusätzlich.
Tuchels Entscheidung, Bellingham und Kane auf die Bank zu setzen, zahlte sich in diesem Spiel aus und inspirierte seine Mitspieler. Magath sagte: „Ich verstehe immer noch nicht, warum Tuchel in Frage gestellt wird. Sie sollten froh sein, dass sie endlich einen Deutschen hatten.“
Freund schloss sich ebenfalls Magath an.
Der ehemalige Tottenham-Spieler Steffen Freund unterstützte Magath ebenfalls: „Tuchel sollte keine so extreme Kritik ertragen müssen. Man hat englische Trainer, englische Experten, und dann kommt ein Deutscher und soll das Team zur Meisterschaft führen, was nicht einfach ist. Der dritte Platz ist für Tuchel gleichermaßen wichtig. Gareth Southgate hat England bereits in die Spitzenklasse gebracht, nur einen Schritt vom Finale entfernt. Tuchel sollte das jetzt auch erreichen.“
Trotz viel Lob für den ehemaligen Dortmunder und Bayern-Trainer ist die Kritik nicht völlig verstummt. SPORT1-Kommentator Effe sagte: „Man muss zugeben, dass im Halbfinale mehr hätte getan werden können. Das war keine gute Traineranordnung; es hätte besser sein können. Wenn man drei Angreifer auswechselt und drei Verteidiger einwechselt, sendet man ein Signal. Er hätte Konterspieler einwechseln und zeigen sollen, dass die Mannschaft nicht ‚den Bus parkt‘.“
Effe betonte jedoch auch, dass ein Spiel nicht allein vom Trainer an der Seitenlinie entschieden wird. Die Spieler auf dem Feld seien ebenfalls für die Niederlage der Three Lions verantwortlich: „Ich hoffe auch, dass die Spieler etwas Verantwortung übernehmen und diese Probleme selbst angehen. Ich hätte sogar Kane als Kapitän den einen oder anderen Spieler daran erinnert, auf diese Seite zu achten.“
Magath teilte die gleiche Ansicht: „Das 1:1 von Argentinien war furchtbar, absolut furchtbar, völlig falsch, ich weiß nicht einmal, wie ich es erklären soll. Es war ein Eckball, England hatte 10 Mann im Strafraum, aber niemand außerhalb des Strafraums. Es war völlig leer 18 Meter vor dem Tor. Wenn ich das gewesen wäre, hätte ich vor Ort einen Herzinfarkt bekommen, und das würde ich auch heute noch. Wenn ich dafür verantwortlich wäre, würde ich all solche Trainer ersetzen.“
England rettet die Würde mit dem dritten Platz.
Dennoch glauben mehrere Kommentatoren, dass Englands starke Offensivleistung im letzten Spiel gegen Frankreich Tuchel etwas Luft verschafft hat.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass er 2028 die Möglichkeit haben wird, weiterzukommen“, sagte Effe. „Mit diesem Sieg weiß ich, dass er eine weitere Chance beim Turnier im eigenen Land bekommen wird“, fügte Freund hinzu.
England wird die Europameisterschaft 2028 zusammen mit Schottland, Wales, Nordirland und Irland ausrichten. Tuchels Vertrag mit England wird bis dahin noch gültig sein.
Übersetzt von KI.
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