Während Spanien und Argentinien um den FIFA-Weltpokal kämpften, wurde in der Sendung die Frage der deutschen Fußballtalententwicklung direkt diskutiert, wobei Hummels als Gast ebenfalls seine Ansichten mitteilte.

Als Moderatorin Laura Wontorra fragte, warum Deutschlands einst so erfolgreiche Jugendakademie ihren Vorsprung verloren habe, sagte Hummels: „Ich weiß nicht, ob diese Aussage zu 100 % zutreffend ist, aber mein Gefühl ist, dass sich um 2010 jeder verpflichtet fühlte, das sogenannte Tiki-Taka Spaniens und Barcelonas nachzuahmen, das damals als der fortschrittlichste Spielstil galt."

Der FIFA-Weltmeister von 2014 glaubt, dass dieser Ansatz zwar viele technisch exzellente Spieler hervorbrachte, aber auch andere Fähigkeiten opferte. „Viele wirklich talentierte Spieler gingen aus dieser Gruppe hervor; sie waren sauber am Ball, passten gut und waren gut darin, das Spiel zu verlagern. Was Deutschland jedoch hauptsächlich fehlte, waren Spieler, die wirklich gut im Dribbling waren. Solche, die den Ball nehmen und aus dem Nichts Chancen kreieren konnten."

Hummels kritisierte auch die Jugendausbildung, weil sie sich zu sehr auf kurzfristige Ergebnisse konzentrierte. „Es gab damals etwas zu viel Eifer für schnellen Erfolg; Spielergebnisse waren zu wichtig. Körperlich stärkere, sich früher entwickelnde Jugendspieler bekamen mehr Gelegenheiten als diejenigen, die später reiften."

Thomas Müller glaubt auch, dass Deutschland Mängel in der Talententwicklung hat. „Meiner Meinung nach ist die individuelle Entwicklung nicht so wichtig wie die Teamergebnisse. Und Teamergebnisse können durch ein gutes System, taktische Investitionen und disziplinierte Teamarbeit erreicht werden. Spanische Jugendmannschaften waren immer jünger, und wir können sie als Beispiel nehmen, aber sie erreichen trotzdem immer die Finals. Wir sind oft eher bereit, ältere Spieler einzusetzen, die als Ganzes besser funktionieren. Das heißt, wir stellen nicht die aktuell besseren Spieler auf, sondern die Spieler, von denen wir glauben, dass sie mehr Potenzial haben."

Gegen Ende erklärte Klopp, der bereits als deutscher Nationaltrainer nominiert worden war, ausdrücklich, dass diese Angelegenheit seiner Meinung nach so schnell wie möglich ernsthaft geprüft werden müsse. „Diese Angelegenheit muss wirklich, und zwar sehr ernsthaft, geprüft werden."

Übersetzt von KI.

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