Am 21. Juli berichtete Marca, dass die Spieler von Atlético Madrid, die am Weltcup-Finale teilgenommen haben, bis zum 10. August zum Team zurückkehren müssen, aber Álvarez könnte nicht pünktlich zurück sein.

Der Weltcup endete damit, dass Álvarez und Argentinien im Finale gegen Spanien verloren. Im Jahr 2022 gewann er den Titel in einer Schlüsselrolle (erzielte 4 Tore), doch dieses Mal scheiterte „Spider-Man“ daran, den Titel zu verteidigen, und seine Leistung während des gesamten Turniers war weit entfernt von seiner Bestform, mit nur 1 Tor in 8 Spielen (obwohl es ein ikonisches, spektakuläres Tor war).
Nach dem Weltcup genießen die Spieler drei Wochen Urlaub. Der Rückkehrtermin für die 9 Atlético Madrid-Spieler, die am Finale teilgenommen haben, wurde auf den 10. August festgelegt. Bis dahin müssen sich die 4 spanischen Meisterspieler (Llorente, Pubill, Baena und Grimaldo) und die 5 argentinischen Vize-Meisterspieler (neben Álvarez auch Molina, Giuliano, Musso und Almada) in ihren Atlético Madrid-Trikots zurückmelden.
Álvarez' Situation ist eindeutig besonders. Dies liegt sowohl an seinem Star-Status als auch an Marcas früherer Offenlegung seines Gesprächs mit der Atlético Madrid-Führung: „Ich möchte zum FC Barcelona gehen.“ Dieser Wunsch eskalierte während des Weltcups, als der Spieler seine Absichten öffentlich erklärte. Es ist bekannt, dass er einen „Traum erfüllen“ möchte und daher einen „Transfer beantragt“ hat, was für Aufruhr sorgte, und Aussagen von hochrangigen Funktionären von Atlético Madrid und FC Barcelona haben die Situation am Brodeln gehalten.
Atlético Madrid-CEO Miguel Ángel Gil musste die Haltung des Vereins zwei Tage vor dem Weltcup-Finale bekräftigen: „Unsere Antwort ist eindeutig; wir werden keine Angebote von 100 Millionen oder sogar 200 Millionen Euro für Julián annehmen.“
FC Barcelona-Präsident Laporta hat wiederholt betont, dass er „Spider-Man“ weiterhin verfolgen wird: „Ein großer Verein kann es nicht dulden, dass Spieler mit Emotionen spielen.“ Er erklärte in New York, dass er den Deal nicht aufgegeben hat: „Viele Spieler sollten nie zum FC Barcelona kommen, aber sie alle taten es schließlich…“
Laportas Haltung stimmt mit Andeutungen einiger Álvarez nahestehender Personen bezüglich seines Ziels für die Saison 2026/27 überein. Diese Personen hoffen sogar, die Haltung von Atlético Madrid dadurch zu ändern. Sie schlagen vor, dass Álvarez möglicherweise nicht zusammen mit den anderen Weltcup-Finalisten am 10. August zurückkehren wird.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Drucktaktik funktionieren wird, obwohl der Spieler öffentlich seinen Wechselwunsch geäußert hat. Aber die Position von Atlético Madrid, wie in den letzten zwei Monaten berichtet, hat sich nicht aufgeweicht: Er wird nicht zum FC Barcelona gehen, es sei denn, die 500-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel in seinem vor zwei Jahren unterzeichneten Vertrag wird aktiviert.
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