Kroatische Mediennachrichten: Modric wird seinen Vertrag bei AC Mailand diese Woche um ein Jahr verlängern. Er traf sich kürzlich mit dem neuen Nationaltrainer Slaven Bilić, und seine Nationalmannschaftskarriere könnte eine Wende nehmen.

Nach Informationen dieser Zeitung wird Modric seinen Vertrag bei AC Mailand diese Woche offiziell um ein Jahr verlängern. Diese Nachricht selbst ist bereits ein heißes Thema im Fußball, aber in Kroatien entzündete sie auch eine weitere Frage, die seit Monaten andauert: Ist Modrics Nationalmannschaftskarriere wirklich vorbei?

Die Antwort ist nicht so eindeutig wie während der Weltmeisterschaft. Obwohl Modric zuvor dazu tendierte, aus der Nationalmannschaft zurückzutreten, haben sich die Dinge seit Slaven Bilićs Amtsübernahme als Trainer gewendet. Berichten zufolge hatte der neue Trainer kürzlich ein langes Gespräch mit dem Kapitän, und die Diskussion beinhaltete wahrscheinlich ein Übergangskonzept – nicht die Eile, einen klaren Schnitt zu machen, sondern Modric die Möglichkeit zu geben, sich sanft und schrittweise zu verabschieden.

In dieser Ära, die „revolutionäre Säuberungen“ befürwortet, verfolgt Bilić eindeutig einen anderen Ansatz. Er glaubt, dass es nicht notwendig ist, den größten Spieler in der Geschichte des kroatischen Fußballs gewaltsam „administrativ aus der Nationalmannschaft zu entlassen“. Im Gegenteil, es herrscht ein allgemeiner Konsens innerhalb des kroatischen Fußballverbands: Zumindest in den ersten Trainingslagern ist Modrics Anwesenheit sowohl für die Kontinuität als auch für den Übergang entscheidend. Dies ist nicht nur Nostalgie, sondern auch Pragmatismus.

Daher wird ein Plan entwickelt: Modric könnte für das Trainingslager der UEFA Nations League im Herbst beim Team bleiben, um der Mannschaft zu helfen, das schwere „Pflaster“ „abzuziehen“, das nach seinem Abgang unweigerlich zurückbleiben wird. Wenn er dazu bereit ist und es das Wachstum junger Spieler nicht behindert, warum sollte man dann künstlich eine Frist setzen?

Tatsächlich laufen die Diskussionen darüber, wann Modric aus der Nationalmannschaft zurücktreten wird, seit fast acht Jahren, aber die Antwort wurde ständig verschoben – weil er immer unersetzlich war. Und er selbst hat immer noch das Gefühl, spielen zu können und spielen zu wollen.

Zufälligerweise scheint die Frage, die die kroatische Öffentlichkeit beschäftigt, im Gegensatz zu Portugals langjährigem Kampf mit der Frage „was tun ohne Cristiano Ronaldo“ zu sein: Warum sollte man ihn überstürzen? Die Nationalmannschaft hat bereits einen beträchtlichen Generationswechsel vollzogen, und die Umkleidekabine begrüßt die Vorstellung nicht, diesen Anführer von über einem Jahrzehnt über Nacht zu verlieren. Wenn Modric bleibt, wird er kein Hindernis für die neue Richtung sein; stattdessen wird er eine Brücke zwischen zwei Epochen schlagen.

Es wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Aber die Vertragsverlängerung mit AC Mailand fügt dieser Wahl zweifellos eine neue Variable hinzu.

Übersetzt von KI.

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