Britischen Medienberichten zufolge führt der indisch-britische Geschäftsmann Amit Bhatia ein Investitionskonsortium an, das Interesse an einer Minderheitsbeteiligung am FC Liverpool bekundet hat. Derzeit befindet sich das Konsortium noch in Verhandlungen mit den Eigentümern des FC Liverpool, der Fenway Sports Group, und der betreffende Deal ist noch nicht abgeschlossen.

Die Fenway Sports Group erklärte in einer Mitteilung: „Das von Amit Bhatia geführte, verwaltete und vertretene Investitionskonsortium hat Interesse an einer strategischen Minderheitsbeteiligung am Liverpool Football Club bekundet.“

Britische Medien gehen davon aus, dass die Verhandlungen zwischen der Fenway Sports Group und dem Konsortium noch andauern und der Deal noch nicht abgeschlossen ist.

Sollte diese Investition letztlich zustande kommen, wird ihr Modell einem Deal ähneln, den die Fenway Sports Group im Jahr 2023 abgeschlossen hat. Damals verkaufte die Fenway Sports Group eine Minderheitsbeteiligung am FC Liverpool für 82 bis 164 Millionen Pfund an die globale Sportinvestitionsfirma Dynasty. Historisch gesehen erwarb die Fenway Sports Group den FC Liverpool im Jahr 2010 für 300 Millionen Pfund, als der Verein kurz vor der Insolvenz stand.

Laut Financial Times würde der Deal den FC Liverpool bei einer Einigung der Fenway Sports Group mit dem von Bhatia geführten Konsortium mit über 6 Milliarden Dollar oder etwa 4,5 Milliarden Pfund bewerten.

Hintergrund: Amit Bhatia

Amit Bhatia war früher Investmentbanker und arbeitete zu Beginn seiner Karriere bei Morgan Stanley an der Wall Street, bevor er Unternehmer wurde. Seine Investitionsbereiche umfassen Bau, Immobilien und Private Equity. Der 46-jährige Bhatia lebt seit langem in London, erhielt 2013 den Preis für den jungen Unternehmer des Jahres und ist derzeit Mitglied des Beirats des Ministeriums für Kultur und internationale Beziehungen der saudi-arabischen Regierung.

Bevor er am Dienstag Ortszeit zurücktrat, war er 18 aufeinanderfolgende Spielzeiten lang Direktor und Miteigentümer von Queens Park Rangers. Bemerkenswert ist, dass eine Tribüne im Heimatstadion des Vereins, dem Loftus Road Stadium, nach ihm benannt ist. Bhatia heiratete Vanisha Mittal-Bhatia 2004 in Frankreich. Die Hochzeit dauerte sechs Tage, kostete über 55 Millionen Dollar (ca. 41 Millionen Pfund) und wurde vom Guinness-Buch der Rekorde als die teuerste Hochzeit der Geschichte anerkannt. Vanisha ist die Tochter des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal, dessen Nettovermögen auf über 30 Milliarden Dollar (ca. 22 Milliarden Pfund) geschätzt wird.

Übersetzt von KI.

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