Hamann kritisiert die überstürzte Entscheidung des DFB, Klopp Nagelsmann ersetzen zu lassen.

Nachdem Nagelsmann vom DFB entlassen worden war, verbreitete sich schnell die Nachricht, dass Verhandlungen mit Klopp über die Übernahme des Trainerpostens bei der deutschen Nationalmannschaft beginnen würden. Innerhalb weniger Wochen wurde der Deal vom DFB abgeschlossen und soll diese Woche offiziell bekannt gegeben werden. Didi Hamann ist der Meinung, dass alles zu schnell ging.

Klopp wird der 13. Bundestrainer in der Geschichte des DFB und Nachfolger von Nagelsmann, der nach dem Debakel bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft erfolgreich entlassen wurde. Hamann ist nicht glücklich mit dem sofortigen Schritt des DFB, Klopp nach Nagelsmanns Abgang zu verpflichten.

„Ich finde, das war ein bisschen überhastet. Man hätte sich mehr Zeit nehmen und gut bis September mit einer Entscheidung warten können“, kritisierte der frühere Profispieler die schnelle Verpflichtung Klopps durch den DFB bei „Sky Austria“ und stellte direkt fest, dass der DFB offenbar keine anderen Kandidaten in Betracht gezogen habe. Hamann ist der Meinung, der DFB hätte umfassender nachdenken und mehr Kandidaten in Betracht ziehen sollen.

Der 52-jährige ehemalige Nationalspieler nannte auch direkt Namen: „Zum Beispiel verlässt Deschamps Frankreich. Ich weiß nicht, ob er interessiert ist, aber man könnte ihn zumindest fragen. Vielleicht wäre es auch nicht schlecht für uns, einen ausländischen Trainer einzuladen, um ein paar andere Ideen in den DFB zu bringen.“ Ganz unzufrieden ist Hamann mit der endgültigen Wahl jedoch nicht.

„Klopp ist natürlich ein ‚Volksliebling‘, und seine Arbeit bei Red Bull ist weitgehend unabhängig; Red Bull sollte ihn gehen lassen. Er hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er das Beste aus den Spielern herausholen kann“, fügte der ehemalige Bayern- und Liverpool-Spieler hinzu, „Also, warten wir es ab.“

Laut mehreren Medienberichten plant der DFB, die offizielle Vorstellung von Klopp spätestens diese Woche, bis Freitag, in der DFB-Zentrale in Frankfurt abzuhalten. Derzeit ist jedoch unklar, wann die Pressekonferenz beginnt und wann Klopp zum ersten Mal als Bundestrainer Fragen beantworten wird.

Sicher ist, dass Klopps Traineramt keine Hindernisse gibt. Er und der DFB haben sich in Gesprächen während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft geeinigt. Da beide Parteien frühzeitig ihre Kooperationsbereitschaft bekundeten, war dies der relativ einfache Teil der Verhandlungen. Der 59-jährige Trainer wird einen Vertrag bis nach der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030 unterzeichnen.

Übersetzt von KI.

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