Die spanischen Medien „Diario AS“ äußerten sich kürzlich zu dem scheidenden Verteidiger Kouassi und nannten Kouassi und Lopes die beiden größten Schandflecke in Monchis Karriere beim FC Sevilla.

Im Sommer 2019 gab der FC Sevilla unter Monchis Leitung 25 Millionen Euro aus, um Lopes von AS Monaco zu verpflichten, doch dieser zeigte beim FC Sevilla eine sehr schlechte Leistung und konnte sich einfach nicht an das Tempo der La Liga-Spiele anpassen. Im folgenden Sommer wurde er an Nizza in der Ligue 1 ausgeliehen. In den darauffolgenden Jahren wurde er vom FC Sevilla an Olympiacos und Troyes ausgeliehen, und im Sommer 2023 wechselte er für 500.000 Euro zu seinem Heimatverein Braga. Lopes konnte sich jedoch auch bei der portugiesischen Spitzenmannschaft nicht durchsetzen und verließ das Team nur ein Jahr später, um zu Alanyaspor zu wechseln. Er spielte auch für Farense und Tondela.
Nachdem Lopes Tondela diesen Sommer verlassen hat, hat er noch keinen neuen Verein gefunden.

Im Sommer 2022 gab der FC Sevilla unter Monchis Leitung 16 Millionen Euro aus, um Kouassi von Bayern München zu verpflichten, doch seine Leistung beim FC Sevilla war ebenfalls schlecht. Kouassi war beim FC Sevilla häufig verletzt, und wenn er nicht verletzt war, machte er oft erstaunliche Fehler in Spielen. Er und sein Teamkollege Marcao teilten sich einst den ersten Platz auf der La Liga-Fehlerliste. Der FC Sevilla hatte versucht, Kouassi in den letzten Spielzeiten loszuwerden, aber da Kouassi nicht bereit war, sein Gehalt zu kürzen, gab es keine Abnehmer. Als der FC Sevilla mit einer Gehaltsobergrenzenkrise konfrontiert war, hoffte das Team, dass Kouassi eine Gehaltskürzung hinnehmen würde, um dem Team zu helfen, aber Kouassi weigerte sich.
Diesen Sommer löste Kouassi seinen Vertrag mit dem FC Sevilla ein Jahr früher auf und wechselte zu seinem Heimatverein OSC Lille.
Es wird berichtet, dass der FC Sevilla in diesem Jahr nur 30 % von Kouassis Gehalt tragen muss, während Kouassis ursprüngliches Gehalt fast 9 Millionen betrug. Der FC Sevilla sparte daher etwa 6 Millionen und schuf etwas Spielraum bei der Gehaltsobergrenze.
Darüber hinaus wird berichtet, dass Kouassi nicht komplett ablösefrei gewechselt ist. Der FC Sevilla behielt einige auslösbare Bonusklauseln. Wenn er bei OSC Lille gut abschneidet, könnte der FC Sevilla einen kleinen Teil der Kosten zurückgewinnen. Wenn die Bonusklauseln tatsächlich ausgelöst werden, werden 22 % dieses Geldes mit Bayern München geteilt, da Bayern München 22 % der Eigentumsrechte an Kouassi behielt.
Es ist erwähnenswert, dass der FC Sevilla, als Lopes zu Braga wechselte, ebenfalls einige auslösbare Bonusklauseln behielt, diese Klauseln aber letztendlich nicht ausgelöst wurden.
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