Diese Woche erklärte Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, in einem Interview mit The Times, dass sie bei der FIFA Beschwerde gegen Trumps Einmischung in die Aufhebung der Roten Karte von Balogun bei der Weltmeisterschaft einreichen werde.

Balogun wurde wegen eines gefährlichen Fouls an Tarik Muharemovic direkt des Feldes verwiesen und hätte automatisch für das nächste Spiel gesperrt werden müssen. Die FIFA berief sich jedoch anschließend auf Artikel 27 ihres Disziplinarreglements, setzte diese Entscheidung aus und erlaubte dem Spieler die Teilnahme am Spiel gegen Belgien.
Später gab Trump offen zu, dass er FIFA-Präsident Gianni Infantino unter Druck gesetzt hatte, die Strafe aufzuheben. Trumps damalige Äußerung widersprach eindeutig den FIFA-Regularien, die eine Einmischung von Regierungen oder Nationen in den Fußball verbieten.
Klaveness sagte: „Wenn man die Regeln so umgeht, begibt man sich auf einen gefährlichen Weg, der das gesamte Disziplinarsystem gefährdet. Es ist alarmierend, wenn die grundlegenden Regeln des Fußballs gebrochen werden, und ich hoffe, Infantino gibt zu, dass dies ein Fehler war.“
The Times hatte zuvor enthüllt, dass die Entscheidung zur Aufhebung der Roten Karte kollektiv von den 18 Mitgliedern des FIFA-Disziplinarausschusses hätte getroffen werden sollen, letztendlich aber nur eine Person die Entscheidung traf – der Vorsitzende des Disziplinarausschusses, Mohammed Kamali, der sie ohne Rücksprache mit den anderen 17 Mitgliedern genehmigte.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Klaveness Infantino kritisiert. Im vergangenen April forderte sie die Absage des Friedenspreises, den Infantino Trump während der Auslosung der Weltmeisterschaft im Dezember 2025 verliehen hatte. Sie sagte damals: „Wir hoffen, dass diese Auszeichnung abgesagt wird. Es ist nicht die Aufgabe der FIFA, solche Auszeichnungen zu vergeben.“
„Wir glauben, dass die Nobel-Organisation diese Angelegenheit bereits unabhängig behandelt, und die FIFA sollte ihren Friedenspreis absagen, um nicht in die Politik verwickelt zu werden. Alle Fußballverbände, Kontinentalverbände und die FIFA sollten danach streben, dass ihre Nähe zu nationalen Führern nicht in Frage gestellt wird.“
Übersetzt von KI.
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