Sammer kritisierte die deutsche Mannschaft nach ihrem Ausscheiden bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft scharf und lobte den Spielstil Argentiniens.

Sammer sagte: „Ich sehe in dieser aktuellen deutschen Mannschaft kaum etwas, weder auf Wettkampfniveau noch auf mentaler Ebene. Das zwingt einen, das Wort „Hilflosigkeit“ neu zu definieren.“
In seiner Analyse der Leistung der deutschen Mannschaft kritisierte Sammer den Mangel an körperlicher Fitness und klarer Spielstrategie. Am meisten missfiel ihm, dass er davon überzeugt war, dass der Mannschaft der Siegeswille fehlte. Sammer sagte: „Schwerwiegender ist, dass ich das Gefühl habe, dass der Mannschaft dieser Kampfgeist fehlt, um um jeden Preis zu gewinnen.“
Sammer glaubt, dass die deutsche Mannschaft in den letzten Jahren die Ergebnisse zu sehr an den Rand gedrängt hat. Er sagte: „Bei diesem Turnier, wie auch in den Vorjahren, stehen die Ergebnisse überhaupt nicht mehr im Vordergrund. Der Fokus liegt darauf, es allen bequem zu machen, auch die Heuchelei hat überhandgenommen, aber niemand spricht über die Widersprüche.“
Er sagte auch: „Man versucht, etwas Außergewöhnliches nach Regeln zu erreichen, die so bequem und zufriedenstellend wie möglich sind. Das funktioniert weder im Sport noch im Leben.“ Sammer erklärte: „Diese Mannschaft ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Manchmal sieht sie der Realität ähnlicher, als sie es tatsächlich ist.“
Seiner Meinung nach muss der Deutsche Fußball-Bund klare Richtlinien vom Kinderfußball bis zur Nationalmannschaft vorgeben. Sammer sagte: „Dazu muss der Deutsche Fußball-Bund zunächst verstehen, dass er inhaltliche Führungsverantwortung übernehmen muss. Er muss die richtigen Leute finden, um übergreifende Arbeitsrichtlinien zu formulieren.“
Sammer fuhr fort: „Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir uns sogar für unsere traditionellen Stärken, den sogenannten deutschen Geist, schämen.“ Seine Forderungen sind, grundlegende Ausdauer, grundlegende Techniken und gezieltes individuelles Training wieder stärker zu betonen.
In diesem Interview drückte Sammer auch seine Bereitschaft aus, dem deutschen Fußball aus inhaltlicher Sicht zu helfen. Er betonte jedoch auch: „Hier geht es nicht darum, Matthias Sammer eine Position zu verschaffen, sondern um Inhalte.“
Über Klopp, der bald Bundestrainer werden soll, sagte Sammer: „Klopp ist genau der Richtige für diese Position. Jürgen steht für körperliche Konfrontation und hohes Tempo. Er hat klare taktische Ideen sowohl mit als auch ohne Ball. Er hat Charisma und Autorität. Er versteht auch, dass er in Zukunft, wenn er Bundestrainer wird, nicht mehr persönlich am täglichen Training teilnehmen wird und sich auf die Arbeit innerhalb der Pyramide hinter ihm, im Nachwuchsleistungssystem, verlassen muss.“
Übersetzt von KI.
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