Laut Sky Sport Deutschland blickte Schalke-04-Torhüter Karius auf seinen Tiefpunkt während seiner Zeit bei Besiktas von 2018 bis 2020 zurück und gab an, dass ihm selbst der Gang zur Arbeit irgendwann quälend vorkam.

Karius sagte, dass er bis heute nicht wisse, welche anderen Entscheidungen er damals hätte treffen können. Er beschrieb sich selbst als „innerlich leer“ und zog sogar in Betracht, seine Karriere vorzeitig zu beenden, aber er war damals erst 25 und konnte nicht einfach zu Hause bleiben. Er fügte hinzu, dass er in dieser Zeit immer das Gefühl hatte, dass ihn niemand verstehen konnte.

Karius: Damals ging es mir richtig schlecht

Karius, jetzt 33, hatte zuvor eine reibungslose Karriere hingelegt und war im Sommer 2016 zum FC Liverpool gewechselt. Doch im Champions-League-Finale 2018 verlor der FC Liverpool mit 1:3 gegen Real Madrid, und ihm unterliefen entscheidende Fehler.

Karius erklärte, dass seine Karriere davor steil bergauf gegangen sei, aber dann plötzlich katastrophal abstürzte und den Tiefpunkt erreichte. Diese Erfahrung sei sehr schwierig gewesen, besonders da er Anfang Zwanzig und noch nicht so reif wie heute war. „Um ehrlich zu sein, habe ich in dieser Zeit meine Freude am Fußball verloren; ich wollte nicht trainieren und nicht spielen.“

Karius sagte, wenn er mit anderen über seine Schwierigkeiten sprach, sagten sie ihm nur, dass er für einen großartigen Verein spielte, in einer schönen Wohnung wohnte und ein gutes Einkommen hatte. „Aber das alles war mir überhaupt nicht wichtig. Mir ging es damals richtig schlecht, und ich hatte das Gefühl, dass mich niemand aus diesem tiefen Loch ziehen konnte. Das waren harte Jahre.“

Neue sportliche Karriere auf Schalke

Karius sagte, dass er damals auch die Hilfe eines Mentalcoaches in Anspruch genommen habe, aber auch das habe nicht geholfen. „Ich konnte mich immer noch nicht anpassen. Erst nach vielen Jahren gelang es mir langsam, aus diesem Tiefpunkt aus eigener Kraft herauszukommen.“

Nach Stationen bei Union Berlin und Newcastle war der gebürtige Baden-Württemberger eine Zeit lang vereinslos, bis er im Januar 2025 auf Schalke eine neue berufliche Heimat fand.

dpa

Übersetzt von KI.

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