Laut La Gazzetta dello Sport hat Pirlos Ernennung zum Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft Kontroversen ausgelöst, wobei auch seine Partnerschaft mit dem Sportwettenanbieter Fonbet unter die Lupe genommen wird.

Angesichts der italienischen Glücksspielvorschriften und Pirlos bevorstehender offizieller Rolle scheint es fast unvermeidlich, dass er seinen Vertrag mit dem Unternehmen auflösen wird, bevor er beim italienischen Fußballverband unterschreibt. Diese Angelegenheit betrifft jedoch auch seine derzeitige Arbeit bei Dubai United, und Pirlo muss sich zunächst von diesem Verein trennen.
La Gazzetta dello Sport schrieb, dass Clubpräsident und -eigentümer Sergei Lomakin bereits erhebliche finanzielle Interessen bei Fonbet hat. Daher hatte Pirlos Engagement als Trainer bei Dubai United nicht nur sportliche, sondern auch kommerzielle Ziele: das Prestige und den Medieneinfluss des Weltmeisters zu nutzen, um die Bekanntheit der Wettmarke zu steigern. Am selben Tag erhielt der Vorfall auch eine politische Dimension. Fonbet ist ein russisches Unternehmen, und angesichts der Haltung Italiens gegenüber Russland nach dem Russland-Ukraine-Konflikt ist Pirlos Verbindung mit der Marke ebenfalls scharf kritisiert worden.
Carlo Calenda, Vorsitzender der Aktionspartei, kommentierte: „Wer nach 2022 für Russland geworben hat oder wirbt, sollte keine nationalen Ämter bekleiden.“ Auch die Äußerung der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Pina Picierno, war deutlich: „Nach einer weiteren vernichtenden Niederlage und einer weiteren verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft brauchte der italienische Fußball eine kulturelle, ethische und managerielle Revolution. Pirlos Wahl geht jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Er war ein herausragender Champion, aber als Trainer war er bisher mittelmäßig. Es gibt auch ein Problem, das nicht als unbedeutend abgetan werden kann. Es spielt keine Rolle, ob Pirlo pro-russisch ist; wichtig ist, was er gewählt hat zu tun: Er hat freiwillig und wiederholt sein Prestige Operationen zur Verfügung gestellt, die das Putin-Regime normalisieren, und an Veranstaltungen teilgenommen, die von der Propagandamaschinerie des Kremls ausgenutzt wurden, während die Ukraine bombardiert wurde. Daher ist Pirlos Wahl ein schwerwiegender Fehler, und die Wahl des italienischen Fußballverbandes ist noch schlimmer. Dies ist nicht Guardiolas Plan B; es ist der Plan Z des italienischen Fußballs.“
Übersetzt von KI.
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