Am 26. Juli berichteten die deutschen Medien Sport01, dass die Bundesliga erwägt, einen riesigen Kredit von möglicherweise mindestens 1 Milliarde Euro von einem amerikanischen Unternehmen aufzunehmen und sogar geheime Gespräche mit potenziellen Kreditgebern in New York geführt hat.

Laut der deutschen Bild prüft die Bundesliga derzeit einen groß angelegten Finanzierungsplan, der darauf abzielt, mindestens 1 Milliarde Euro durch einen Kredit zu erhalten. Der potenzielle Partner ist Apollo Global Management, eine in New York ansässige amerikanische Private-Equity-Firma.
Der Bericht besagt, dass Axel Hellmann, ein Mitglied des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt, derzeit die Kontakte zu dem amerikanischen Finanzriesen leitet und anderen Bundesliga-Klubs über entsprechende Fortschritte berichtet. Ein ungenannter Klubsprecher bestätigte dies ebenfalls gegenüber Bild.
Spezifischer Plan: 20 Jahre Laufzeit, 5,5 % Zinssatz
Nach den derzeit veröffentlichten Informationen könnte das spezifische Modell dieser Transaktion wie folgt aussehen: Apollo hat einen "flexiblen Auszahlungs-Kreditplan" vorgeschlagen, was bedeutet, dass die Bundesliga die Mittel je nach Bedarf schrittweise verwenden kann. Die Kreditlaufzeit wird voraussichtlich 20 Jahre betragen, mit einem jährlichen Zinssatz von 5,5 %.
Ein Sprecher der Bundesliga bestätigte der Bild ebenfalls, dass die Liga tatsächlich Vorschläge zu einem "Fremdfinanzierungsmodell" erhalten hat.
Der Bericht besagt, dass es auch ein innerhalb der Bundesliga als "streng vertraulich" gekennzeichnetes Dokument gibt, das angeblich als Grundlage für Diskussionen bei einer internen Ligasitzung am 10. Juni diente.
In dem Dokument heißt es: „Apollo hat der DFL einen groß angelegten, fremdfinanzierten Plan vorgeschlagen.“
Darüber hinaus könnte die große italienische Bank UniCredit laut internen Daten für die finanzielle Unterstützung zuständig sein und eine Vermittlungsgebühr von 1 % erheben.
Basierend auf einem Finanzierungsumfang von mindestens 1 Milliarde Euro würde diese Bearbeitungsgebühr etwa 10 Millionen Euro betragen.
Bundesliga-Geschäftsführer soll Machbarkeit des Plans prüfen
Der Bericht besagt, dass Bundesliga-Geschäftsführer Marc Lenz vom Präsidium beauftragt wurde, diesen großen Finanzierungsplan gründlich zu prüfen.
Derzeit ist es seine Aufgabe, eine "umfassende, prinzipielle Bewertung" des Plans durchzuführen, einschließlich der Analyse seiner rechtlichen Machbarkeit, um so eine Grundlage für eine zukünftige "rigorose Bewertung" durch die verschiedenen Leitungsorgane der Liga zu schaffen.
Die Bundesliga antwortete auch auf Anfragen der Bild und bestätigte, dass derzeit entsprechende Untersuchungen laufen.
Verwendung der Mittel wird zum Fokus der externen Aufmerksamkeit
Eine der drängendsten Fragen von außen ist natürlich: Wenn die Bundesliga eine so große Menge an Mitteln erhält, wofür wird das Geld verwendet?
Laut relevanten Dokumenten gehören zu den möglichen Investitionsrichtungen "internationale Entwicklungsprojekte" und der "Infrastrukturausbau" der Vereine.
Darüber hinaus wurde in dem Bericht auch die Möglichkeit angesprochen, dass die Bundesliga in Zukunft Kredite an einige Vereine vergeben könnte.
Dieses Modell birgt jedoch auch potenzielle Risiken. Sollten einige Vereine nicht in der Lage sein, die Kredite zurückzuzahlen, müssten andere Liga-Mitglieder möglicherweise einen Teil der Verantwortung tragen.
Investitionsmodell weckt erneut Fan-Bedenken
Der Bericht besagt, dass Apollos Haupteinnahmequelle bei dieser Transaktion nur die 5,5 % Kreditzinsen sein werden. Mit anderen Worten, das Unternehmen wird nicht direkt an den Vorteilen des zukünftigen Umsatzwachstums der Bundesliga beteiligt sein, sondern es wird eher ein traditionelles Finanzgeschäft sein.
Unterdessen wird auch eine weitere amerikanische Private-Equity-Firma, KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co.), als potenzieller Partner angesehen und ist ebenfalls an der Teilnahme an ähnlichen Kreditprojekten interessiert.
Tatsächlich laufen die Diskussionen über die Einführung von externem Kapital in die Bundesliga seit vielen Jahren.
Im Jahr 2024 hatte der deutsche Fußball geplant, einen Liga-Investor zu finden, in der Hoffnung, durch den Verkauf einiger kommerzieller Rechte etwa 1 Milliarde Euro zu erhalten. Dieser Plan wurde jedoch aufgrund des starken Widerstands der Fans letztendlich ausgesetzt.
Damals protestierten Fans in ganz Deutschland, indem sie Tennisbälle und andere Gegenstände auf die Spielfelder warfen, und mehrere Spiele waren sogar von einer Unterbrechung bedroht.
Sollte die Bundesliga diesmal eine Finanzierungsvereinbarung mit einem amerikanischen Finanzinstitut treffen, könnte sie daher erneut massivem Druck von Fan-Gruppen ausgesetzt sein.
Derzeit befindet sich dieser milliardenschwere Finanzierungsplan noch in der Evaluierungsphase, und ob er in Zukunft umgesetzt werden kann, hängt noch von weiteren Entscheidungen innerhalb der Bundesliga und ihrer Vereine ab.
Übersetzt von KI.
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