Andrea Pirlo war bereits als Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft bestätigt worden, doch seine Werbepartnerschaft mit einem russischen Wettunternehmen löste in Italien Kontroversen aus, woraufhin er eine Stellungnahme veröffentlichte.

Nachfolgend der Inhalt von Pirlos Erklärung:
In den letzten Tagen habe ich mit größter Bitterkeit die Kontroverse um meinen Namen und meine mögliche Rolle als Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft verfolgt.
Aus Respekt vor den zuständigen italienischen Institutionen, dem Fußballverband und allen Beteiligten habe ich mich bis jetzt entschieden zu schweigen. Ich halte es jedoch für notwendig, einige Punkte klarzustellen.
Während meiner gesamten Karriere, sei es als Spieler oder jetzt als Trainer, habe ich stets die Gesetze des Landes, in dem ich gearbeitet habe, und die Verträge, die ich unterschrieben habe, vollständig eingehalten.
Die jüngste berufliche Zusammenarbeit, die zu Kontroversen führte, basierte auf meiner Arbeitserfahrung in den VAE, und ihr Charakter ist rein kommerziell und sportlich.
Diese Partnerschaft zu politisieren, kommt einer Aufzwingung einer politischen Haltung gleich, die ich nie geäußert habe und die mir überhaupt nicht eigen ist.
Ich möchte Maldini und Leonardo für ihre Wertschätzung und ihr Vertrauen in mich danken. Ich bin mir ihrer Professionalität, ihrer rigorosen Einstellung und ihrer tiefen Liebe zum italienischen Fußball wohl bewusst.
Ich bedauere, dass eine rein sportliche Entscheidung so schnell in eine öffentliche Konfrontation geraten ist und ihr letztendlich Bedeutungen und Motive zugeschrieben wurden, die nicht meine sind.
Meine Liebe zu Italien hängt nicht von einem Jobtitel ab; sie ist bereits in meine Geschichte und meine Identität integriert und wird mich immer begleiten.
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