Eine Woche nach der Niederlage im FIFA-WM-Finale gegen Spanien trat Lisandro Martinez in seiner Heimatstadt Gualeguay öffentlich auf, wo er von der Gemeinde und den Bürgern eine herzliche Hommage erhielt. Er wurde auch zum Ehrenbürger ernannt. Ein weiterer Weltmeister wurde ebenfalls hier geboren – Burruchaga, der 1986 das Siegtor beim 3:2-Sieg gegen Deutschland erzielte.

Martinez, in seiner Nationalmannschaftsjacke, wurde von den lokalen Fans bejubelt, bevor er die für die Veranstaltung aufgebaute Bühne betrat.
Er sagte: „Es ist eine Quelle des Stolzes, meine Stadt zu repräsentieren. Ich hatte das Privileg, 2022 Champion zu sein, und obwohl wir es diesmal nicht geschafft haben, haben wir doch viel gewonnen. Wir haben Fortschritte in Einheit und Respekt gemacht und der Welt gezeigt, was es bedeutet, Argentinier zu sein. Wir haben Argentinien an die Spitze der Welt gebracht.“
In seiner Rede richtete er auch eine Botschaft an junge Fußballbegeisterte: „Was mich damals am meisten auszeichnete, war meine Mentalität, die Unterstützung meiner Familie und der Wunsch, mein Vermächtnis im Fußball zu hinterlassen. Ich sehe hier viele Kinder, die Fußball lieben. Ich möchte euch sagen, dass ihr an euch glauben, hart arbeiten und niemals aufgeben sollt. Ihr werdet auf viele Schwierigkeiten stoßen, und manche Leute werden euch zurückhalten, aber ich glaube, dass mit der Hilfe von Familie, Freunden und den Menschen um euch herum Träume dazu da sind, verwirklicht zu werden.“
Nachdem er die Menge dazu animiert hatte, „Wer nicht springt, ist Engländer“ zu singen, sprach er auch über die Falkland-Flagge, die im Halbfinale gezeigt wurde: „Es war ein einzigartiger Moment. Es ist Teil unserer Geschichte. Wir haben all jenen gedacht und ihnen Tribut gezollt, die im Falklandkrieg gestorben sind.“
Hinsichtlich der negativen Meinungen über Argentinien im Ausland fügte er hinzu: „Meine Gefühle sind gemischt. Es ist ärgerlich, dass sie solchen Hass ohne Grund schüren. Dann sah ich meine Teamkollegen auf dem Feld kämpfen, und ich sah diejenigen, die uns anfeuerten und uns das Gefühl gaben, zu Hause zu spielen. Sie sagen, wir seien arrogant, vielleicht sagt das mehr über diejenigen aus, die diese Dinge tun, als über uns. Wir waren unseren Gegnern gegenüber immer sehr respektvoll.“
Er äußerte sich auch unzufrieden über die Kritik, die während der spanischen Siegerehrung geäußert wurde: „Sie sagten auch, wir hätten Spaniens Sieg nicht anerkannt, aber wir haben alle ihre Spieler und das Trainerteam begrüßt. Das Foto, auf dem wir mit dem Rücken zugewandt waren, lag daran, dass wir die Fans ansahen, die uns anfeuerten, und das war auch ein Zeichen des Respekts für sie.“
Lisandro Martinez verbringt seine freien Tage nach der FIFA-Weltmeisterschaft nun mit seiner Familie. Nach seiner Erholung wird er nach Europa zurückkehren, um sich Manchester United für die Saisonvorbereitung anzuschließen.
Übersetzt von KI.
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